Laut UN Angaben leben in Simbabwe 1,6 Millionen Waisen und gefährdete Kinder, darunter 100.000 Kinder in kindgeführten Haushalten. Landauf, landab hat der HIV / Aids Kinder in Simbabwe in äußerst schwer zu bewältigende Lebenssituationen gestürzt. Kindernothilfe fördert ein Projekt, das Waisen und kindgeführten Haushalten Unterstützung anbietet und die Kinder in dieser schwierigen Situation nicht alleine lässt. (Projekt 76501)
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Stichwort: Z57422, Aids-Waisen Simbabwe
Gegen seelische Schmerzen helfen keine Medikamente.
Gegen Missachtung der Kinderrechte und drohender Enteignung von Grund und Boden auch nicht. Laut UN Angaben leben in Simbabwe 1,6 Millionen Waisen und gefährdete Kinder, darunter 100.000 Kinder in kindgeführten Haushalten. 1,2 Millionen Menschen sind mit dem HI-Virus infiziert. Davon sind 343.600 Erwachsene und 35.200 Kinder dringend auf eine antiretrovirale Therapie angewiesen. Landauf, landab hat der HI-Virus in Simbabwe Kinder in äußerst schwer zu bewältigende Lebenssituationen gestürzt. Wie organisiert man einen Haushalt, der nur von Kindern geführt wird? Noch dazu, wenn die Familie zuvor durch die Krankheit der Elterndiskriminiert und allein gelassen wurde?
Unser Projekt: Hilfe und Unterstützung für Waisen und kindgeführte Haushalte
In den Distrikten Goromonzi und Umzwingwane versuchen wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Jekesa Pfungwa Vulingqondo (JPV), zu deutsch „Öffne Deinen Geist", eine Antwort darauf zu finden. Sie setzt Menschen voraus, die freiwillig arbeiten. Menschen, die nach vorne schauen können und die sich nicht entmutigen lassen.
Begleitung durch Freiwillige
JPV sucht diese Freiwilligen gerade: Je 30 von ihnen (darunter auch Männer) sollen in den beiden Distrikten in palliativer Pflege und psychosozialer Betreuung von Kindern geschult werden und lernen, wie sie Kinder anlernen können, ihre Angehörigen zu pflegen, ohne sich selbst zu gefährden. Neben Hausbesuchen sollen die Freiwilligen auch lernen, wie man Camps mit Kindern durchführt, also Orte der Begegnung schafft, in denen die Kinder ihre Erlebnisse teilen können und sie so aus ihrer Isolation herausholen. In den Schulferien werden zwei dreitägige Camps für je 60 Kinder durchgeführt.
Hier werden die Waisen nicht alleine gelassen. Foto: Karl Pfahler
300 Kinder werden direkt gefördert
300 Kinder wird dieses Projekt direkt erreichen und in ihren Haushalten und über die Camps betreuen und versorgen. Palliative Pflege der Kinder wird hier ganzheitlich verstanden: es geht um die Verbesserung des physischen, spirituellen, emotionalen und sozialen Zustands der Kinder. Und um ihr Eigentum, das sie behalten sollen. Die Kinder sind von Anfang an konstruktiv dabei. Nichts wird hier ohne sie geplant und durchgeführt. Sie selbst entscheiden mit und legen Prioritäten fest. Auch darüber, wofür hier Geld ausgegeben wird. Die Geschwister dieser Kinder profitieren ebenfalls. Man geht davon aus, das jedes Kind durchschnittlich drei Geschwister hat, wodurch 1.200 weitere Kinder indirekt erreicht werden.
Ihre Spende für Simbabwe hilft:
- 300 Aids-Waisen direkt und weitere 1.200 Geschwister indirekt zu unterstützen
- 60 Freiwillige in palliativer Betreuung zu schulen
- Kinderrechte bei den Betroffenen und ihren Umfeldern durchzusetzen
So hilft Ihre Spende:
Wie die Kindernothilfe Ihr Geld einsetzt
Die Kindernothilfe informiert ihre Paten und Spender jährlich, wie die eingegangen Spendenmittel verwendet und welche Projekte damit unterstützt werden. Von jedem gespendeten Euro kommen 85,8 Cent direkt den Kindern bzw. Projekten zugute. Eine detaillierte Übersicht finden Sie hier:
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