Projekte
Beispielprojekte zum Thema Kinder mit Behinderungen

Mädchen in einem Therapiezentrum in Brasilien. Foto: Jakob Studnar
Wo Krankenhäuser Luxus sind, wo kein Geld da ist für das Notwendigste, da bleiben Kinder mit Behinderungen oft erst Recht auf der Strecke. In armen Ländern fehlt es an gezielter Therapie und Förderung. Oft grenzen andere die behinderten Mädchen und Jungen aus, nicht selten werden sie aus Scham versteckt. Darum unterstützen die Kindernothilfe und ihre Partner Projekte für behinderte Kinder und Jugendliche.
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Foto: Michaela Dacken
In den ländlichen Regionen Cajamarcas, im Norden Perus, leben viele Mädchen und Jungen mit Behinderungen. Um ihre Kinder medizinisch versorgen zu lassen, müssen die Familien in die Städte reisen und dort eine Unterkunft finden. Die dadurch entstehenden Kosten können sich die Familien oft kaum leisten. Seit 2004 unterstützt die Kindernothilfe deshalb ein Projekt, in dem Mädchen und Jungen mit Behinderungen in ihren Heimatdörfern gefördert werden
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Foto: Studnar
Zur Schule gehen, herumtoben, mit Altersgenossen spielen oder musizieren – das ist Kindheit. Doch was so selbstverständlich klingt, ist für Kinder mit Behinderungen oft unmöglich. Sie haben es schwer in den Armenvierteln der brasilianischen Stadt Recife. Wie in vielen besonders armen Gegenden schämen sich ihre Eltern oft, verstecken die Kinder. Seit 1988 engagieren sich Eltern behinderter Mädchen und Jungen im Centro de Reabilitação e Valorização da Criança (CERVAC). Mit Unterstützung der Kindernothilfe werden Kinder mit Behinderungen dort gefördert.
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Foto: Roller
Sie suchen ein besseres Leben und landen im Elend: 100.000 Menschen wohnen in den Slums von Islamabad, der Hauptstadt Pakistans. Viele von ihnen kommen aus armen, ländlichen Regionen in der Hoffnung auf Arbeit. Sie stranden in einem der Elendsviertel, leben ohne Strom, Wasser, Toiletten. Kinder haben es hier schwer, Mädchen wie Hina (14) haben kaum eine Chance. Sie ist behindert, konnte noch als Jugendliche kaum sprechen. Dank der Mitarbeiter des Kindernothilfe-Partners EPS unterhält sie ihre Freunde heute mit Geschichten und lernt Nähen. EPS fördert behinderter Kinder und Jugendliche mit deren Familien.
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Foto: Jens Großmann
Die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen haben sich seit dem Ende des Bürgerkriegs nicht wesentlich verbessert. Frauen und Kinder mit Hörbehinderungen werden oft in ihren Häusern versteckt. Die Kindernothilfe fördert in Jalalabad eine Schule ihres Partners SERVE, in der 250 Kinder, davon bereits mehr als ein Drittel Mädchen, unterrichtet werden.
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Foto: Yakkum
Wie führt man ein selbstständiges Leben, wenn man ohne Hände geboren wurde? Die Balinesin Puji lächelt und erzählt, was sie kann. Die Kindernothilfe unterstützt ein Projekt, das Puji und viele andere Kinder mit Behinderung auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft begleitet.
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