Kinderrechte
20 Jahre Kinderrechtskonvention
Die UN-Kinderrechtskonvention wird am 20. November 20 Jahre alt. Fast alle Länder der Welt haben die Konvention für Kinderrechte unterzeichnet. Doch zwischen Absicht und Realität liegt noch immer ein tiefer Graben. Vielen Kindern bleiben selbst die grundlegenden Rechte wie Bildung oder Gesundheit verwehrt.

Foto: Frank Peterschröder
Noch immer werden weltweit Kinder missbraucht , ausgebeutet und leben unter unwürdigen Bedingungen" ,so Kinderrechts-Expertin Barbara Dünnweller. Durch Projekte und Programme schützt die Kindernothilfe Jungen und Mädchen vor Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung und befähigt sie, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Zukunft mit zu gestalten.
Sie möchten unsere Arbeit unterstützen? Mit der Übernahme einer Patenschaft können Sie dies tun: Patenschaften machen Kinder stark, schenken ihnen Mut und Selbstvertrauen, die sie brauchen, um ihre Welt mit zu gestalten und zu verändern. Machen Sie mit - wählen Sie die Patenschaft, die zu Ihnen passt. Werden Sie Projektpate oder übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft! Hier finden Sie weitere Informationen.
Aktuelle Nachrichten und neues Material zum Thema Kinderrechte
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Vom 16.-18. Dezember trafen sich über 100 Staatenvertreter zu einer Sitzung zum Thema Individualbeschwerde in Genf. Unsere Kinderrechtsexpertin Barbara Dünnweller nahm ebenfalls daran teil: "Leider haben sich die Staaten nicht zu einer eindeutigen Empfehlung an den Menschenrechtsrat durchringen können. Wir hoffen nun, dass im März der Startschuss für die Ausarbeitung des Beschwerdeverfahrens gegeben wird."
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Foto: Liedtke
Die KinderRechteTage haben eine beträchtliche Tradition, nicht nur, soweit sie grundlegende (Rechts)Fragen zur Kinderrechtskonvention thematisieren, sondern auch in der politischen Wahrnehmung. In diesem Jahr war der KinderRechteTag zudem mit einem besonderen Ereignis verbunden, dem 50-jährigen Jubiläum der Kindernothilfe in Duisburg. So war das Grußwort der Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Marion Gierden-Jülich, eine inhaltliche Einstimmung und ein Geburtstagsglückwunsch zugleich.
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Foto: Krämer
In Deutschland leben etwa 8.000 Kinder, die auf ihre Entscheidung im Asylverfahren warten, etwa 30.000 Minderjährige sind lediglich »geduldet«. Fachkreise schätzen, dass 3.000 bis 6.000 Kinder ohne Eltern als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland leben. Fundierte Schätzungen zu Minderjährigen ohne Aufenthaltsstatus gibt es nicht.
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Dokumentation der rechtspolitischen Kontroverse um eine Rücknahme der deutschen Ratifikationserklärung
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(Duisburg/ Genf, 18. Juni) Der UN-Menschenrechtsrat hat auf seiner gestrigen Sitzung die Einführung eines Individualbeschwerderechts für Kinder auf internationaler Ebene auf den Weg gebracht. Die Kindernothilfe bewertet das als großen Erfolg für die Durchsetzung von Kinderrechten. Die Organisation aus Duisburg hatte vor zehn Jahren die Diskussion über ein solches Beschwerdeverfahren in Gang gebracht und das Thema zu einem Arbeitsschwerpunkt gemacht.
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(Duisburg/Genf, 5. Juni 2009) Die Initiative zur Einführung eines Individualbeschwerderechts zur UN-Kinderrechtskonvention steht kurz vor einem entscheidenden Durchbruch. Mit der Slowakei hat sich ein Mitglied des UN-Menschenrechtsrats bereit erklärt, die Einführung voranzutreiben und eine entsprechende Resolution im Juni in das UN-Gremium einzubringen. Wie die Kindernothilfe aus dem Familienministerium erfahren hat, wird auch die Bundesregierung diese Resolution unterstützen.
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(Duisburg, 7.Mai) Noch drei Wochen lang können AutorInnen und FotografInnen ihre Arbeiten zum Thema Kinderrechte bei der Kindernothilfe einreichen. Der Einsendeschluss für den Medienpreis der Kindernothilfe „Kinderrechte in der einen Welt“ endet am 31. Mai.
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(Duisburg/Freiburg, 26. Mai 2009) Mit Sorge verfolgen die ECPAT Mitgliedsorganisationen die Debatte um die Sperrung von Internetseiten, die Kinderpornografie verbreiten, mahnen zur Versachlichung der Debatte und rufen dazu auf, gemeinsam an der systematischen Verbesserung des Kinderschutzes zu arbeiten.
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(Vavuniya/Duisburg, 30.04.) Unbegleitete Flüchtlingskinder im Bürgerkriegsgebiet Sri Lankas sind aktuell besonderen Gefahren ausgesetzt. Die Kindernothilfe warnt davor, dass Mädchen und Jungen auf der Flucht und in Lagern von ihren Familien getrennt werden und einem hohen Risiko vor sexueller Ausbeutung und anderem Missbrauch ausgesetzt sind. Auf dem jüngsten Koordinationstreffen aller Hilfsorganisationen wies die zuständige UN-Behörde (OCHA) in Vavuniya ebenfalls auf die Gefahr hin, dass Eltern und Kinder getrennt werden. Dringend erforderlich ist jetzt der ungehinderte Zugang in alle Flüchtlingslager und die Registrierung sowie Begleitung der Minderjährigen.
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(Duisburg, 20. Februar 2009) Die Kritik der Kindernothilfe am Bericht der Bundesregierung zur Menschenrechtslage in Deutschland hat beim UN-Menschenrechtsrat Gehör gefunden. Das Gremium nahm den Hinweis zu Defiziten bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf und empfiehlt der Bundesregierung, diese auszuräumen. Das ist das Ergebnis einer Anhörung vor dem Menschenrechrat in Genf.
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