Kinderrechte
Nachrichten rund um die Kinderrechte

Foto: Jürgen Schübelin
Hier finden Sie aktuelle Meldungen und nue produziertes Material zum Jahresthema 2009 "Kinderrechte sind Menschenrechte".
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Foto: KNH
Das Familiengericht Gießen hat am 16. Juli 2010 in einem Beschluss die Ansicht vertreten, dass 16- und 17-jährige unbegleitete Flüchtlinge aufgrund der Rücknahme der Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention nun auch wie Minderjährige zu behandeln sind.
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Foto: Roller
Drahoslav Štefánek, Vorsitzende der UN-Arbeitsgruppe für die Erarbeitung eines dritten Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention, hat am 5. August 2010 einen ersten Entwurf für ein Individualbeschwerdeverfahren vorgelegt. Bis Ende September wird der Text in alle UN-Sprachen übersetzt und an die Staaten weitergeleitet. Vom 6.-10. Dezember 2010 berät die Arbeitsgruppe in Genf über diesen Entwurf. Alle Staaten sind eingeladen, an dieser Sitzung teilzunehmen.
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Gestaltung: Ralf Krämer
Am Donnerstag hinterlegt Deutschland eine Urkunde bei UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York, die die Rücknahme des Vorbehalts zum UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes nunmehr auf UN-Ebene besiegelt.
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Foto: WDR
Köln,11.6.2010 - Ein Projekt aus Wuppertal und zwei Kölner Projekte erhalten den WDR-Kinderrechtepreis 2010. Der „WDR-Preis für die Rechte des Kindes" wird seit 1996 alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 5.500 Euro dotiert. Er zeichnet Projekte in NRW aus, die sich vorbildlich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtekonvention einsetzen. Schirmherrin ist in diesem Jahr Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Der Preis wird 2010 zum achten Mal vergeben, die Verleihung findet am 19. September im Rahmen des traditionellen Festes zum Weltkindertag in Köln statt. Zur Jury gehörte auch Kindernothilfe-Mitarbeiterin Julia Burmann.
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Foto: Jung
Zum weltweiten Klimawandel tragen maßgeblich die Industriestaaten bei - die Folgen treffen jedoch besonders Menschen in Entwicklungsländern. Kinder, Jugendliche und ihre Familien sind hier von Naturkatastrophen wie extremen Hitzewellen, Dürreperioden oder Überschwemmungen betroffen und durch die Auswirkungen in ihren Rechten bedroht. Kindergerechtigkeit hat internationale Dimensionen.
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Foto: Großmann
Berlin, den 21. April 2010. Das Bundeskabinett hat heute den Staatenbericht zur Lage der Kinder in Deutschland gemäß Artikel 44 der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Der so genannte Dritt- und Viertbericht war bereits am 4.4.2009 fällig und geht nun an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf.
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Knochenarbeit für Kinder in Minen, Foto: P. Müller
(Duisburg/ Genf, 25. März) Künftig wird es ein individuelles Beschwerdeverfahren für Kinder innerhalb des UN-Systems geben. Darauf verständigte sich der UN-Menschenrechtsrat einstimmig auf seiner gestrigen Sitzung in Genf. Das Beschwerdeverfahren wird es Kindern künftig ermöglichen, sich vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf zu beschweren, wenn ihre Rechte verletzt werden und der eigene Staat nichts dagegen unternimmt. „Das ist ein großer Erfolg, weil damit bekräftigt wird, dass Kinder Träger von Rechten sind", freut sich Barbara Dünnweller, Kinderrechtsexpertin der Kindernothilfe. Außerdem setzt die öffentliche Aufmerksamkeit Unrechtsstaaten künftig mehr unter Druck.
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Mehrere NGOs, darunter auch die Kindernothilfe, gaben am Freitag, 12.3., ein gemeinsames mündliches Statement
zur Individualbeschwerde in der Sitzung des Menschenrechtsrates ab. Sie betonten, wie wichtig es ist, dass
Kinder als Träger von Rechten ernst genommen werden und unterstrichen die Bedeutung eines Individual-
beschwerderechts.
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Vom 16.-18. Dezember trafen sich über 100 Staatenvertreter zu einer Sitzung zum Thema Individualbeschwerde in Genf. Unsere Kinderrechtsexpertin Barbara Dünnweller nahm ebenfalls daran teil: "Leider haben sich die Staaten nicht zu einer eindeutigen Empfehlung an den Menschenrechtsrat durchringen können. Wir hoffen nun, dass im März der Startschuss für die Ausarbeitung des Beschwerdeverfahrens gegeben wird."
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Foto: Liedtke
Die KinderRechteTage haben eine beträchtliche Tradition, nicht nur, soweit sie grundlegende (Rechts)Fragen zur Kinderrechtskonvention thematisieren, sondern auch in der politischen Wahrnehmung. In diesem Jahr war der KinderRechteTag zudem mit einem besonderen Ereignis verbunden, dem 50-jährigen Jubiläum der Kindernothilfe in Duisburg. So war das Grußwort der Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Marion Gierden-Jülich, eine inhaltliche Einstimmung und ein Geburtstagsglückwunsch zugleich.
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