Landminen

Über 1 Million Bürger fordern Bundesregierung auf, Landminen und Streumunition vollständig zu verbieten

Übergabe 1 Million Unterschriften von landmie.de an Heide Wieczorek-ZEulzoomHeidemarie Wieczorek-Zeul (l.) und Ulrike Folkerts bei der Übergabe der Unterschriften. Foto: landmine.de Berlin (3. Dezember 2007) Zum 10. Jahrestag des Verbotes von Antipersonenminen (Ottawa-Konvention vom 3.12.1997) und der bevorstehenden Wiener Konferenz zum Verbot von Streumunition (5. bis 7.12.2007) hat das Aktionsbündnis Landmine.de heute 1.020.174 Unterschriften für ein Verbot von Landminen und Streumunition an die Bundesregierung übergeben. Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat die Unterschriften stellvertretend entgegengenommen. Die Kindernothilfe ist Mitglied des Aktionsbündnisses.

Überreicht wurden diese in Anwesenheit von Ulrike Folkerts, Schirmherrin der Kampagne, Jocelyn B. Smith, Jazzsängerin und Unterstützerin der Kampagne sowie Sebastian Krumbiegel, Schirmherr der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade. Anwesend waren zudem zwei Schülergruppen, die als Sieger eines bundesweiten Wettbewerbes von Handicap International eingeladen wurden.

Das Aktionsbündnis fordert mit dieser Aktion die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, ein eindeutiges und vollständiges Verbot aller Landminen und Streumunitionen in Form eines nationalen Gesetzes zu beschließen. Zudem wird die Bundesregierung aufgefordert, sich für ein vollständiges und völkerrechtlich verbindliches Verbot von Streumunition im Rahmen der Verhandlungen des "Oslo-Prozesses" einzusetzen. Zudem gilt es sicher zu stellen, dass eine ausreichende finanzielle Unterstützung für Minenopferhilfe und Minenräumung zur Verfügung gestellt wird.


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