Aktuelle Nachrichten aus der Kindernothilfe-Lobbyarbeit
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Foto: Bohl
Bei den bislang größten bundesweiten Protesten gegen neue Kohlekraftwerke demonstrierten am 13. September 6.000 Menschen an den Kohlemeilern Staudinger in Hessen und Jänschwalde in Brandenburg. Unter dem Motto „Klima schützen - Kohle stoppen!" forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Politiker und die Energiekonzerne dazu auf, die deutschen Pläne für den Neubau von Kohlekraftwerken aufzugeben.
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Das Forum Menschenrechte hat heute dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seine Stellungnahme für die im Februar 2009 vorgesehene Überprüfung der Bundesrepublik Deutschland im UPR-Verfahren vorgelegt.
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Foto: klima-allianz
Unter dem Motto „Kohle stoppen - Klima schützen" ruft die Klima-Allianz am 13. September 2008 zu zwei Demonstrationen vor den Kohlekraftwerken Staudinger in Großkrotzenburg (Hessen) und Jänschwalde (Brandenburg) auf. Beide Anlagen sollen ausgebaut werden - ein fatales Signal in Sachen Klimaschutz. Denn Kohle setzt bei seiner Verbrennung im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen besonders viel CO2 frei. Mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 40-50 Jahren und heutiger Technologie würde man mit neuen Kraftwerken hohe CO-Emissionen auf Jahrzehnte zementieren.
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(Berlin, 1.9.2008) Ein Vertreter des georgischen Verteidigungsministeriums hat gegenüber der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zugegeben, dass Georgien im jüngsten Kaukasus-Konflikt nahe des Roki-Tunnels, der Südossetien mit Russland verbindet, Streumunition des Typs M85 eingesetzt hat.
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(28. August 2008) Die Weltweite Aktion gegen Armut (Global Call to Action against Poverty GCAP), deren deutscher Teil die Aktion "Deine Stimme gegen Armut" ist, hat einen Aufruf an alle Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York verschickt.
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Foto: kindernothilfe-Partner
Als Mitglied des Deutschen NRO-Forums Kinderarbeit hat sich die Kindernothilfe mit einer Stellungnahme zum Thema Kinderarbeit an deutsche EU-Parlamentarier, Bundestagsabgeordnete und die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewandt. Wir fordern darin eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderarbeit und eine kohärente Strategie zur Förderung und zum Schutz der Rechte arbeitender Kinder.
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Am 7. Juli beginnt in Japan der G8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrieländer. Sie haben die Macht und den Einfluss, mit ihren Entscheidungen die Armut zu bekämpfen und Millionen Menschenleben zu retten - und sie haben es versprochen. Dennoch: Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut. Dieses Sterben muss verhindert werden. Die Aktion "Deine Stimme gegen Armut", an der sich die Kindernothilfe beteiligt, gibt Bundeskanzlerin Merkel deshalb Wünsche und Forderungen gegen Armut mit auf den Weg zum G8-Gipfel.
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(Duisburg/ Berlin, 5. Juni 2008) Die FDP-Bundestagsfraktion fordert in einem Antrag die Schaffung eines Individualbeschwerderechts im Rahmen des Übereinkommens über die Rechte des Kindes. Die Bundesregierung soll sich dafür auf internationaler und europäischer Ebene einsetzen, schreibt die Fraktion. Die Kindernothilfe setzt sich seit Jahren für ein solches Individualbeschwerdeverfahren ein. "Wir begrüßen den Antrag sehr und hoffen, dass er auf breite Zustimmung stößt. Seit Jahren setzen wir uns für ein Beschwerderecht auf internationaler Ebene ein. Denn Kinder haben ein Recht, gehört zu werden, wenn ihre Rechte verletzt werden. Die internationale Kampagne, die die Kindernothilfe seit Januar 2008 gemeinsam mit anderen internationalen NGOs gestartet hat, wird von Tag zu Tag stärker", so Barbara Dünnweller, Kinderrechts-Expertin der Kindernothilfe.
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Foto: WDR
(Köln, 04.06.2008) Der WDR hat zum siebten Mal den „WDR-Preis für die Rechte des Kindes“ vergeben. Mit ihm werden Projekte in NRW ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtekonvention einsetzen. Schirmherr ist in diesem Jahr Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse. Barbara Dünnweller, Kinderrechts-Expertin der Kindernothilfe, war Mitglied der Jury.
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(Bonn, Juni 2008) Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat anlässlich der Veröffentlichung eines Berichtes von „Save the Children" über Kindesmissbrauch durch Hilfsorganisationen gefordert, die Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen zu verstärken. Der Verband erarbeitet zurzeit einen Verhaltenskodex für die Mitarbeiter von Nicht-Regierungsorganisationen (NRO). Barbara Dünnweller, Kinderrechts-Expertin der Kindernothilfe, arbeitet mit an dem Kodex.
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