Aktuelle Nachrichten aus der Kindernothilfe-Lobbyarbeit
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(Duisburg, 7. September 2007) Die Kindernothilfe und das Aktionsbündnis Kinderrechte fordern, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. „Kinderrechte sind eine unverzichtbare Grundlage, um die Situation von Kindern weltweit zu verbessern. Wenn sie im Grundgesetz verankert sind, wäre das auch ein wichtiges politisches Signal nach außen. Nur wer im eignen Land den Rechten der Kinder einen hohen Stellenwert zubilligt, kann in der Entwicklungszusammenarbeit glaubwürdig auf die Einhaltung der Rechte pochen“, so Barbara Dünnweller, Kinderrechts-Expertin der Kindernothilfe.
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In ihrer Lobbyarbeit setzt sich die Kindernothilfe für eine nachhaltige Klimapolitik ein. Sie ist im Sommer der klima-allianz beigetreten. In dem Bündnis haben sich mehr als 60 Nicht-Regierungsorganisationen und Kirchen zusammengeschlossen. Eine der zentralen Forderungen: Klima- und Energiepolitik müssen zum Bestandteil der Entwicklungspolitik werden. Nur so können die Überwindung der Armut, die Millenniums-Entwicklungsziele und die Stabilisierung unseres Klimas erreicht werden.
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Der kenianische Kindernothilfe-Partner „The Cradle“ war im Juli Gastgeber einer nationalen Konferenz in Nairobi zum Thema Kinderrechte und Individualbeschwerde. 80 Teilnehmer, darunter die Justizministerin Kenias, informierten sich über die Initiative der Kindernothilfe.
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(Dusiburg/ Berlin, Juni 2007) Am 4. Juni 2007 eröffneten Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und der Vizepräsident der Europäischen Kommission Franco Frattini in Berlin das „Europäische Forum für die Rechte des Kindes". Dieses Forum soll zukünftig regelmäßig in den Mitgliedsstaaten tagen. Es ist Teil einer Initiative der Europäischen Kommission zur Förderung und zum Schutz der Rechte des Kindes in internen und externen Maßnahmen der EU. Barbara Dünnweller nahm als Kinderrechtsexpertin der Kindernothilfe an dem Forum teil.
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(Duisburg/ Heidelberg, 11. Juni 2007) In der Öffentlichkeit ist viel zu wenig bekannt, dass Kinder weltweit vor allem in der Landwirtschaft arbeiten. Diese Arbeit kann sehr gefährlich sein. So gehört die Landwirtschaft nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation mit dem Bergbau und der Bauindustrie zu den drei gefährlichsten Wirtschaftsbereichen überhaupt. Darauf weist das Deutsche NRO Forum Kinderarbeit anlässlich des Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni hin.
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(Berlin/ Duisburg/ Lima, 31. Mai) Als Mitglied der Kampagne landmine.de bedauert die Kindernothilfe, dass Deutschland einem umfassenden Verbot von Streumunition auf der Staatenkonferenz vom 23. bis zum 25. Mai in Lima/Peru nicht zugestimmt hat. Das Bündnis erwartet, dass die Bundesregierung die nächste Konferenz Anfang Dezember in Wien dazu nutzt, endlich einen Politikwechsel zu vollziehen.
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Als Höhepunkt der diesjährigen Aktionen der Globalen Bildungskampagne findet am 31. Mai eine zentrale Veranstaltung am Brandenburger Tor in Berlin statt: Unter dem Motto "Hand in Hand für Bildung" schließen sich ab 10 Uhr über 400 Schülerinnen und Schüler zu einer Menschenkette zusammen, um auf das Grundrecht auf Bildung aufmerksam zu machen. Auch Schul-Partner der Kindernothilfe haben sich beteiligt und Figruenketten gebastelt.
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Mit großer Sorge haben die brasilianischen Kinderrechtsorganisationen auf die neuerliche Kampagne einer Gruppe von konservativen Senatoren und Abgeordneten reagiert, die in beiden Kammern des Parlamentes eine Gesetzesinitiative zur Anwendung des Erwachsenenstrafrechts bereits auf Kinder und Jugendliche ab 16 Jahren durchsetzen wollen. Das Kinderrechte-Netzwerk „Sociedade Brasileira de Defesa da Criança e do Adolescente - Fórum Nacional DCA" mit Sitz in der Hauptstadt Brasilia, dem auch Kindernothilfe-Brasilien (KNH-Brasil) angehört, sieht in dem Vorstoß einen gefährlichen und demagogischen Versuch zur generellen Kriminalisierung von Kindern und Jugendlichen.
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Foto: Engel
Am 2. Mai 2007 findet eine hochrangig besetzte Konferenz zum Thema Bildung in Brüssel statt, unter anderem mit Weltbankpräsident Wolfowitz.
Die Kindernothilfe verspricht sich davon, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitgehende Finanzzusagen für Bildungsausgaben machen.
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Foto: Höner
Die Kindernothilfe ist wie auch die anderen im Aktionsbündnis landmine.de zusammengeschlossenen Organisationen enttäuscht über den Ausgang eines Expertentreffens vom 18. bis zum 20. April 2007 in Montreux.
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