Aktuelle Nachrichten aus der Kindernothilfe-Lobbyarbeit
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Foto: Roller
Drahoslav Štefánek, Vorsitzende der UN-Arbeitsgruppe für die Erarbeitung eines dritten Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention, hat am 5. August 2010 einen ersten Entwurf für ein Individualbeschwerdeverfahren vorgelegt. Bis Ende September wird der Text in alle UN-Sprachen übersetzt und an die Staaten weitergeleitet. Vom 6.-10. Dezember 2010 berät die Arbeitsgruppe in Genf über diesen Entwurf. Alle Staaten sind eingeladen, an dieser Sitzung teilzunehmen.
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Gestaltung: Ralf Krämer
Am Donnerstag hinterlegt Deutschland eine Urkunde bei UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York, die die Rücknahme des Vorbehalts zum UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes nunmehr auf UN-Ebene besiegelt.
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Logo Klima-Allianz
Nach vielen Verschiebungen hat die Koalition ihr Energiekonzept für Ende August angekündigt und im gleichen Atemzug hinzugefügt, ein Gesetz zur Laufzeitverlängerungen der Atommeiler bereits Mitte September in den Bundestag einzubringen. Eine ergebnisoffene Diskussion des Energiekonzeptes sieht anders aus. Vor diesem Hintergrund startet die Klima-Allianz ihre Kampagne "Schluss mit den Tricks! Die Energiewende ist machbar!"
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31 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kindernothilfe wollen im Aktionszeitraum vom 1. Juni bis zum 31. August mindestens 20 Tage mit dem Rad zur Arbeit fahren - von zu Hause aus oder kombiniert mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie beteiligen sich damit an der bundsweiten Aktion des ADFC und der AOK.
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Foto: Deine Stimme gegen Armut
Jedes Jahr sterben weltweit rund 350.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes. Die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar, wenn es eine ausreichende Gesundheitsfürsorge gäbe. Dabei hat die internationale Staatengemeinschaft sich verpflichtet, die Müttersterblichkeit bis 2015 um 75 Prozent zu verringern. Dies ist ein Ziel der acht
Millenniumsentwicklungsziele (MDG). Der Weltarmutsgipfel in New York Ende September dieses Jahres wird Bilanz über die bisherige Umsetzung der MDG ziehen. Eine Bilanz, die wohl ernüchternd ausfallen wird.
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Foto: WDR
Köln,11.6.2010 - Ein Projekt aus Wuppertal und zwei Kölner Projekte erhalten den WDR-Kinderrechtepreis 2010. Der „WDR-Preis für die Rechte des Kindes" wird seit 1996 alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 5.500 Euro dotiert. Er zeichnet Projekte in NRW aus, die sich vorbildlich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtekonvention einsetzen. Schirmherrin ist in diesem Jahr Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Der Preis wird 2010 zum achten Mal vergeben, die Verleihung findet am 19. September im Rahmen des traditionellen Festes zum Weltkindertag in Köln statt. Zur Jury gehörte auch Kindernothilfe-Mitarbeiterin Julia Burmann.
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Foto: Jung
Zum weltweiten Klimawandel tragen maßgeblich die Industriestaaten bei - die Folgen treffen jedoch besonders Menschen in Entwicklungsländern. Kinder, Jugendliche und ihre Familien sind hier von Naturkatastrophen wie extremen Hitzewellen, Dürreperioden oder Überschwemmungen betroffen und durch die Auswirkungen in ihren Rechten bedroht. Kindergerechtigkeit hat internationale Dimensionen.
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Die Klima-Allianz fordert in ihrer Resolution die Bundesregierung auf, ein Energiekonzept zu verabschieden, das den Weg für die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien konsequent fortsetzt, am Atomausstieg festhält, den Bau neuer Kohlekraftwerke verhindert, Energieeffizienz wirksam fördert und die Energieinfragstruktur um- und ausbaut. Diese Resolution wurde auf dem Ökumenischen Kirchentag verabschiedet.
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Foto: Großmann
Berlin, den 21. April 2010. Das Bundeskabinett hat heute den Staatenbericht zur Lage der Kinder in Deutschland gemäß Artikel 44 der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Der so genannte Dritt- und Viertbericht war bereits am 4.4.2009 fällig und geht nun an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf.
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Knochenarbeit für Kinder in Minen, Foto: P. Müller
(Duisburg/ Genf, 25. März 2010) Künftig wird es ein individuelles Beschwerdeverfahren für Kinder innerhalb des UN-Systems geben. Darauf verständigte sich der UN-Menschenrechtsrat einstimmig auf seiner gestrigen Sitzung in Genf. Das Beschwerdeverfahren wird es Kindern künftig ermöglichen, sich vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf zu beschweren, wenn ihre Rechte verletzt werden und der eigene Staat nichts dagegen unternimmt. „Das ist ein großer Erfolg, weil damit bekräftigt wird, dass Kinder Träger von Rechten sind", freut sich Barbara Dünnweller, Kinderrechtsexpertin der Kindernothilfe. Außerdem setzt die öffentliche Aufmerksamkeit Unrechtsstaaten künftig mehr unter Druck.
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