Unterricht einmal anders - rund 40 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marienstatt haben in der Innenstadt von Hachenburg eine Flashmobaktion gestartet und damit auf die weltweite Armut aufmerksam gemacht.
Die Schülerinnen und Schüler möchten mit dieser Aktion Aufmerksamkeit für die katastrophalen Folgen weltweiter Armut schaffen: Heute leben mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut, immer noch stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den Folgen dieser Armut.
Um dies drastisch vor Augen zu führen, organisierten die Schülerinnen und Schüler ein sogenannte „Leichenumriss-Flashmob". Eine Minute lang "stirbt" alle drei Sekunden eine Person symbolisch, die Umrisse um die "Leichen" werden mit Kreide markiert. Passanten, die verwundert stehen blieben, wurden auf die Aktion angesprochen und um Unterstützung gebeten.
Die Aktion war ein Beitrag zur Aktionswoche der Kampagne „Deine Stimme gegen Armut" in der auch die Kindernothilfe aktiv ist. Im Rahmen der Kampagne wurde auf der Veranstaltung in Hachenburg auch eine bundesweite Unterschriftenaktion unterstützt, in der alle Abgeordneten des Bundestages aufgefordert werden, einen größeren finanziellen Beitrag im internationalen Kampf gegen weltweite Armut zu leisten und die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit deutlich zu erhöhen. Fast 300 Unterschriften kamen an dem Tag zusammen!
Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marienstatt unterstützen seit vielen Jahren sehr engagiert die Arbeit der Kindernothilfe mit vielen Kinderpatenschaften. Alleine in den letzten zehn Jahren sind über 60.000€ durch das Engagement der Schülerinnen und Schüler zusammen gekommen. Zudem engagierte sich das Patenschaftsteam in mehreren politischen Kampagnen.