(Duisburg, 20. September) Die Kindernothilfe unterstützt eine Initiative gegen politisch motivierte Morde auf den Philippinen. Sie unterzeichnete einen Aufruf mehrerer Organisationen, in denen im Exil lebende Filipinos gegen Repressalien der amtierenden Regierung unter Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo protestieren.
Das Papier erscheint am 21. September und fordert die Aufklärung der Morde und die Verurteilung der Mörder sowie ihrer Hintermänner. An diesem Tag erinnern Filipinos in aller Welt an die Schrecken der Diktatur unter Ferdinand Marcos und demonstrieren gegen anhaltende Repressalien unter der aktuellen Regierung.
740 Opfer in den vergangenen Jahren
Über 740 Menschen, so der Vorwurf, sind in den vergangenen Jahren wegen ihrer Aktivitäten gegen die Regierung umgebracht worden. Die Taten wurden nicht strafrechtlich verfolgt. Menschenrechts-Organisationen kritisieren die Regierung Arroyo scharf für diese Praxis.
Auch die Kindernothilfe-Partner auf den Philippinen leiden unter dem harten Kurs der Regierung. Sie werden zum Teil heimlich vom Militär überwacht.
Neben der Kindernothilfe unterstützen zahlreiche andere Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und Menschenrechtsinitiativen die Aktion. Das Statement soll am 24. September in der Zeitung Philippine Daily Inquirer erscheinen.
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Barbara Dünnweller, Kinderrechtsexpertin
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Barbara Dünnweller