Am 16. Juni 2011 verabschiedete die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) einen neue Konvention, die zum ersten Mal den informellen Sektor (Schattenwirtschaft) betrifft. Die ILO schätzt, dass um die 100 Millionen Beschäftigte, in der Mehrzahl Frauen und Mädchen, davon profitieren werden.

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Die ILO geht davon aus, das um die 30 Prozent Kinder in Haushalten arbeiten müssen. Sie werden zum Teil bis zu 16 Stunden ausgebeutet, sie sind sehr jung, können in der Regel keine Schule besuchen und leiden unter der Trennung von ihren Familien.
Der neue Vertrag sieht vor, dass die Arbeitszeiten begrenzt werden, dass es mindestens einen vollen freien Tag pro Woche gibt, dass die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen klar geregelt werden.
Die Regierungen werden zudem aufgefordert, ein Mindestalter für die Beschäftigung in Haushalten festzu- legen. Das neue Übereinkommen Nr. 189 tritt ein Jahr nach der Ratifizierung zweier Mitgliedsstaaten in Kraft.
Mehr: www.ilo.org/public/german/regon/eurpro/bonn/aktuelles/dw_domestic_workers