Zum weltweiten Klimawandel tragen maßgeblich die Industriestaaten bei - die Folgen treffen jedoch besonders Menschen in Entwicklungsländern. Kinder, Jugendliche und ihre Familien sind hier von Naturkatastrophen wie extremen Hitzewellen, Dürreperioden oder Überschwemmungen betroffen und durch die Auswirkungen in ihren Rechten bedroht. Kindergerechtigkeit hat internationale Dimensionen.
Die sechste Themenveranstaltung zum Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" widmet sich in diesem Kontext drei zentralen Kinderrechten: Dem Recht auf eine sichere und lebenswerte Zukunft, dem Recht auf Nahrung und Gesundheit sowie dem Recht auf Information und Bildung. In Vorträgen, interaktiven Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen sollen die Folgen des Klimawandels für diese Rechte analysiert sowie mögliche Handlungsstrategien diskutiert werden. Kinder und Jugendliche stellen dabei als Expertinnen und Experten in eigener Sache das Thema aus ihrer Sicht dar.
Ziel der Themenveranstaltung ist es, das Bewusstsein für die Thematik zu schärfen und anhand guter Beispiele Handlungsansätze aufzuzeigen. Die Tagung richtet sich an Verantwortungsträger aller politischen Ebenen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und NGOs.
Die Kindernothilfe hat die Veranstaltung mit vorbereitet. Kindernothilfe-Mitarbeiter Erhard Stückrath wird den Fachinput in der Arbeitsgruppe 1: "Das Recht auf eine sichere und lebenswerte Zukunft" leisten. Er wird sich mit den Fragen auseinandersetzen:
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