Wasser
Wasser ist Leben

Foto: Pascal Rest
Ohne sauberes Wasser geht nichts. Doch in vielen Entwicklungsländern ist das kostbare Gut knapp - und die Vorräte schwinden mit der Klimaerwärmung. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass pro Jahr 1,6 Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen sterben. Wasser und der Umgang damit spielen deshalb in Kindernothilfe-Projekten eine wichtige Rolle.
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Foto: Neue Visionen
(Duisburg, 1. Dezember 2008) Vom 1. bis zum 12. Dezember 2008 findet die UN-Klimakonferenz im polnischen Posen statt. Dort müssen die Weichen für ein Kyoto-Folgeabkommen zum weltweiten Klimaschutz gestellt werden, soll die globale Erwärmung aufgehalten werden. Hierfür setzt sich die Klima-Allianz mit einer Vielzahl von Aktionen in ganz Deutschland rund um den Weltklima-Aktionstag am 6. Dezember ein. Die Kindernothilfe ist Mitglied der Klimaallianz veranstaltet gemeinsam mit dem Filmforum Duisburg einen Film- und Informationsabend zum Thema Wasser und Klimawandel.
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Foto: Jens Großmann
Jeden Tag sterben 4.000 Kinder, weil sie keinen Zugang zu sauberem Wasser und einfachen Sanitäranlagen haben. Sie werden Opfer von Krankheiten, mit denen sie sich durch verschmutztes Trinkwasser und unzureichende Hygiene anstecken. Die Kindernothilfe unterstützt die Einrichtung von Sanitäranlagen und Wassersysteme. Sie klärt Kinder und Jugendliche über gesundheitliche Risiken auf und vermittelt schonenden Umgang mit der kostbaren Ressource.
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Foto: Großmann
Bangladesch: Wenn Wasser krank macht
„Es ist der Hunger", sagt Sondha, „und das Wasser, das unsere Kinder krank macht". Die junge Mutter lebt in Nilphamari, einer der ärmsten Regionen in Bangladesch. Hier sind 90 Prozent der Kinder mangelernährt, das Trinkwasser vielerorts verseucht. Nur jedes vierte Kind geht zur Schule. Die Kindernothilfe fördert vor Ort ein innovatives Projekt, das besonders Frauen und Kindern eine bessere Zukunft sichert.
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Foto: Lichtenberg
Es ist, als ob die Zukunft vor den Augen der Lebenden stirbt: In vielen Dörfern Malawis leben fast nur noch Alte und Kinder. Die Eltern sind an Aids gestorben, 550 000 Aidswaisen im ganzen Land zurückgelassen. Der Kindernothilfe-Partner Stephanos Foundation Trust unterstützt 76 Dörfer im Chileka-Tal. Er setzt dabei auf die Bewohner: Die Gemeinschaft übernimmt nach und nach die Fürsorge für Waisen, Witwen und Kranke. Die Gesundheitsversorgung verbessert sich und viele Menschen können wieder von Ernten und Einkünften leben. Von der Projektarbeit profitieren mehr als 2000 Kinder.
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