Armutsbekämpfung
Armut bremst Entwicklung aus

Hütte in Ecuador. Foto Eckerskorn/ KNH
Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen zehn Jahren leben gegenwärtig knapp 1,2 Milliarden Menschen weltweit in absoluter Armut - die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Die Bekämpfung der Armut ist deshalb eines der zentralen Ziele der Kindernothilfe.
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Foto: KNH
„Soziale Gerechtigkeit - bei uns und weltweit“: Das fordert die Kampagne „Deine Stimme gegen Armut“ gemeinsam mit uns im Vorfeld der Bundestagswahl. Auch Sie können mitmachen: Hier einfach online Ihren Bundestagskandidaten auffordern, sich für die Forderungen zur sozialen Gerechtigkeit stark zu machen.
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Foto: DSGA
Zusammen mit "Deine Stimme gegen Armut" haben wir über 14.000 Unterschriften gesammelt - damit bei der anstehenden Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union, dass das Recht auf Nahrung angemessen berücksichtigt wird.
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DSGA
Noch immer stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den Folgen extremer Armut. „Deine Stimme gegen Armut" präsentierte jetzt einen neuen Spot, um den Startschuss für eine bundesweite Aktionswoche gegen weltweite Armut zu geben - auch die Kindernothilfe macht mit.
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Bild: DSGA
(Berlin, 5. Juli 2011) Rund 8.000 Menschen in Deutschland haben einen Tag vor der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs 2012 die Bundesregierung aufgefordert, mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit bereit zu stellen.
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Foto: AWZ
Die Kindernothilfe begrüßt die Initiative von Entwicklungspolitikern aller Bundestagsfraktionen zur Aufstockung der Entwicklungsgelder. Denn ein stärkeres finanzielles Engagement auch der Bundesregierung ist dringend nötig sollen die Millenniums-Entwicklungsziele umgesetzt und deutliche Erfolge in der Reduzierung der weltweiten Armut erreicht werden. Immer noch leben 600 Millionen Kinder und Jugendliche in absoluter Armut. Dabei leiden gerade Heranwachsende als schwächstes Glied der Gesellschaft stärker unter den Folgen der Armut als Erwachsene, zum Beispiel unter gesundheitlichen Schäden, die bei Kindern und Jugendlichen zum Teil irreperabel sind.
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Grafik: UNDP Brazil
(Duisburg,Dezember 2010) Im Jahr 2000 haben sich die Regierungschefs der Welt verpflichtet, die Armut deutlich zu reduzieren und hierfür acht messbare entwicklungspolitische Ziele bis 2015 umzusetzen. Heute, zum Jahreswechsel 2010/2011, hinkt die Welt den selbst gesteckten Zielen vor allem bei der Verringerung der Kinder- und Müttersterblichkeit hinterher. Außerdem steigt die Zahl der Hungernden. Damit sind gerade jene Entwicklungsziele gefährdet, die unmittelbare Auswirkungen auf das Leben von Kindern haben.
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Foto: KNH
Wer Armut wirksam und langfristig bekämpfen will, muss bei Kindern anfangen und deren Rechte stärken: Das mahnt die Kindernothilfe mit ihrem Forderungspapier zum Weltarmutsgipfels 2010 in New York (20. bis 22 September) an. Vor genau zehn Jahren steckten sich über 180 Staaten die UN-Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), Armut, Hunger und Krankheit bis 2015 deutlich zu verringern, jetzt stellt der Gipfel die Fortschritte auf den Prüfstand.
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Mehr Wirkung hatte sich die Kindernothilfe von zwei veröffentlichten Studien zum Thema Kinder und Armutsstrategiepapiere versprochen. Dies ist ein Ergebnis der Evaluation „Kinderrechte in Armutsstrategiepapieren. Evaluation zu den PRSP-Vorhaben der Kindernothilfe", die Dr. Birte Rodenberg im Auftrag der Kindernothilfe durchgeführt hat. Aus Anlass zwei „runder Geburtstage"- 20 Jahre nach Verabschiedung des UN-Übereinkommens über die Rechte der Kinder und zehn Jahre nach der erweiterten Entschuldungsinitiative - untersuchte die Autorin die bisherige Arbeit der Kindernothilfe zum Thema Kinderrechte und strategische Armutsbekämpfung. Diese Arbeit stellt einen ersten Beitrag zum Wirkungsmonitoring der Advoacyarbeit des Kinderhilfswerk dar.
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Foto: Höner
Armutbekämpfung ist eines der zentralen Themen in der Lobby- und Kampagnenarbeit der Kindernothilfe. Ein Schwerpunkt in diesem Bereich sind die Poverty Reduction Strategy Papers (PRSPs). Diese Strategiepapiere der Entwicklungsländer zur Armutsbekämpfung hat die Kindernothilfe in zwei international beachteten Studien untersucht. Die Forderung der Kindernothilfe: Kinderrechte müssen in den Strategiepapieren künftig mehr Gewicht erhalten. Die Kindernothilfe ist Mitglied im Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und beteiligt sich an dessen Kampagnen.
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