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Getreidesäcke auf dem Markt. (Quelle: Jürgen Schübelin)

Fairer Handel für faire Arbeit weltweit

Faire und angemessene Arbeitsbedingungen, ein gerechter Lohn und eine soziale Absicherung – das alles ist in Deutschland für viele Menschen gang und gäbe. In vielen Entwicklungsländern sind die Arbeitsbedingungen jedoch von Ausbeutung gekennzeichnet, der Lohn ist zu niedrig und gesundheitliche Risiken drohen aufgrund mangelnder Vorsorgemaßnahmen. Nicht selten müssen Kinder arbeiten, weil das Einkommen der Erwachsenen für das Überleben der Familie nicht ausreicht. Mit der Förderung des Fairen Handels setzt sich die Kindernothilfe für angemessene Arbeitsbedingungen weltweit ein. Damit Eltern ein ausreichendes Einkommen und faire Konditionen haben und Kinder zur Schule gehen können. Jeder von uns kann dazu beitragen – durch den Konsum fairer Produkte.

Ziel des Fairen Handels ist es, den Konsum verantwortlich zu gestalten und so die Armut im Süden abzubauen. Fairtrade steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz - und baut so eine Brücke zwischen Produzenten und Verbrauchern. Kunden, die Fairtrade‐Produkte kaufen, leisten durch ihren Einkauf einen konkreten Beitrag das Leben von Bauernfamilien durch angemessene Löhne nachhaltig zu verbessern. Auch der Schutz und Erhalt der Umwelt sind wichtige Bestandteil im Fairtrade‐System.

Faires Frühstück bei KNH im Rahmen der Fairen Woche 2004 (Quelle: Krämer, Ralf)
Das Angebot an fair gehandelten Produkten nimmt zu

Faire Produkte - welche gibt es und wo kann man sie kaufen?

Faire Produkte gab es früher nur in ausgewählten Läden oder auf Kirchenbasaren. Mittlerweile haben sie Eingang in die Supermarktregale der Industrieländer gefunden. In rund 125 Ländern werden fair gehandelte Produkte verkauft, weltweit sind mehr als 30.000 Fairtrade-Produkte im Handel. Der größte Absatzmarkt ist nach Angaben von Transfair in Großbritannien zu finden, aber auch in anderen Ländern steigen die Verkaufszahlen und es werden weiterhin neue Märkte erschlossen. Neben Kaffee, Blumen, Bananen und anderen Südfrüchten, Fruchtsaft, Tee, Kakao, Schokolade, Zucker, Honig und Eiscreme findet man auch Wein, Reis, Sportbälle oder Textilien aus Baumwolle. Seit April 2014 können auch faire Kosmetikprodukte durch das Fairtrade-Siegel gekennzeichnet und erstanden werden.

In rund 42.000 Supermärkten, Bioläden, Kaufhäusern, Drogeriemärkten sowie in Fachgeschäften Deutschlands sind Produkte mit Fairtrade‐Siegel bereits erhältlich. Außerdem werden in rund 20.000 Kantinen, Bäckereien und Studentenwerken, Hotellerie, Cafés, Restaurants und weiteren gastronomischen Betrieben fair gehandelte Produkte angeboten. Sogar ein faires Smartphone – das Fair Phone – ist mittlerweile auf dem Markt. Zurzeit profitieren 1,4 Millionen Kleinbauern und Arbeiter in rund 70 Ländern vom Fairen Handel.

In Deutschland kauften 2014 Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-gesiegelte Produkte im Wert von 827 Millionen Euro. Dies bedeutet ein Wachstum von rund 26 Prozent. Kaffee, Bananen, Blumen und Kakao sind die stärksten Wachstumstreiber (Jahresbericht Transfair 2014/2015).

  • Geprüft und gesiegelt – Zertifizierung im Fairen Handel

    Produkte aus fairem Handel sind meist durch ein Siegel gekennzeichnet. Am bekanntesten ist sicher das Fairtrade-Siegel, vergeben von TransFair e.V.. Transfair handelt nicht selbst mit Produkten, sondern ist neben der Siegel‐Vergabe in Deutschland zuständig für Marketing und Presse‐ und Öffentlichkeitsarbeit zum Fairen Handel. Weltweit gibt es 19 nationale Siegelinitiativen wie Transfair, die in 24 Ländern das Fairtrade‐Siegel vergeben. Alle sind unter dem Fairtrade‐Dach – der Fairtrade International (FI) – zusammengeschlossen. Mehr Informationen zum Zertifizierungsprozess von FLO-CERT erhalten Sie hier.

    Spezielle Siegel

    Neben Produkten mit dem Fairtrade-Siegel gibt es auch Fairhandels-Organisationen, die sich auf bestimmte Länder, Regionen oder Produkte beschränken. So gibt es beispielsweise die Organisation BanaFair e.V., die ausschließlich Bananen aus Ecuador vertreibt, oder einen freiwilligen Verhaltenskodex für die Kaffeeindustrie (Common Code for the Coffee Community, 4C).

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    Zwei der neuen Siegel für einzelne Rohstoffe

    Im Jahr 2014 wurden neue, sogenannte Fairtrade-Programme eingeführt. Durch diese Programme wurde die Möglichkeit geschaffen, einzelne Rohstoffe, die in der Produktion eines Endproduktes verwendet werden, mit dem Fairtrade-Siegel zu kennzeichnen. Bisher war nur die Zertifizierung eines Produktes möglich, das komplett unter Fairtrade-Bedingungen produziert wurde. Die Entwicklung der Programme kommt sowohl den Rohstoff-Produzenten zugute, deren Absatzmarkt auf diese Weise vergrößert wurde, als auch den Unternehmen, die so ihr Engagement durch den Kauf von Fairtrade-Rohstoffen auf dem Endprodukt hervorheben können. Derzeit können Schokolade, Baumwolle und Zucker, die unter Fairtrade-Bedingungen eingekauft wurden, auf diese Weise zertifiziert werden. Die Programme sollen auch auf andere Rohstoffe ausgedehnt werden.

    Unabhängige Kontrolleure

    Damit die Produkte mit dem Fairtrade‐Siegel überall auf der Welt den gleichen Standards entsprechen, werden alle beteiligten Akteure regelmäßig von FLO-CERT kontrolliert. Ein unabhängiges, transparentes, weltweit konsistentes Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der DIN ISO Norm 65D liegt der Kontrolle zugrunde. Mehr als 100 unabhängige Inspektorinnen und Inspektoren kontrollieren Händler in über 125 Ländern sowie 1210 zertifizierte Produzentengruppen in 74 Ländern. Mit der Überprüfung wird gewährleistet, dass die Mehreinnahmen auch tatsächlich den Produzentenorganisationen zufließen und dort nachhaltig eingesetzt werden.

    Über gemeinnützige Vereine zur Siegelung fairer Produkte hinaus gibt es auch Handelsunternehmen für faire Produkte wie die GEPA, DWP oder EL PUENTE. Diese Unternehmen importieren Produkte und Rohstoffe von auf dem Weltmarkt benachteiligten Produzenten der südlichen Länder zu fairen Bedingungen und vermarkten sie in Deutschland – hauptsächlich über Weltläden, aber auch über den Bio- und Lebensmitteleinzelhandel, an Großverbraucher sowie über den eigenen Onlineshop. Auf diese Art setzen sie sich für einen partnerschaftlichen Welthandel ein.

  • Welche Kriterien liegen dem Fairtrade-Siegel zugrunde?

    Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade‐Standards entsprechen, dürfen das Fairtrade‐Siegel tragen. Wichtige Bestandteile der Standards sind zum Beispiel:

    • Ein fester Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt.
    • Eine Fairtrade‐Prämie, die von den Bauern‐Kooperativen dafür verwendet werden muss Projekte zu finanzieren, die der Gemeinschaft zu Gute kommen: wie zum Beispiel den Bau einer Schule, einer Krankenstation oder auch Investitionen in die lokale Infrastruktur.
    • Das Verbot von Zwangsarbeit und Kinderarbeit.
    • Das Diskriminierungs‐Verbot.
    • Ein Aufschlag für biologisch angebaute Produkte.
    • Umweltstandards, die den Gebrauch von Pestiziden und Chemikalien einschränken und gentechnisch veränderte Saaten verbieten.

    Diese Standards werden regelmäßig weiterentwickelt, um sie immer wieder an die sich verändernden Rahmenbedingungen, Bedürfnisse und technischen Standards anzupassen. So wurden die Standards im Jahr 2014 gemeinsam mit den Arbeiterinnen und Arbeitern, Produzentenorganisationen und Gewerkschaften überarbeitet. Daraufhin konnte ein neuer Standard für lohnabhängig Beschäftigte entwickelt und veröffentlicht werden. In diesem Prozess wurde zum Beispiel festgelegt, dass das Plantagenmanagement das Versammlungsrecht der Arbeitnehmenden ermöglichen und sie über ihr Recht eine Gewerkschaft zu bilden informieren muss, um eine Zertifizierung zu erhalten. Außerdem wurde den Arbeiterinnen und Arbeitern die alleinige Entscheidungsbefugnis über die Fairtrade-Prämie gegeben. Auch die Rechte von Wander- und Saisonarbeitskräften wurden durch die Überarbeitung gestärkt.

    Mahalakschmi Mahalakshmi und Familie. (Quelle: Rest, Pascal Amos)
    Die Fairtrade-Standards sollen bald für alle Arbeitskräfte gelten

    Fairtrade International möchte im Jahr 2015 außerdem einen neuen Textilstandard einsetzen, der die Fairtrade-Standards auf die gesamte Textil-Wertschöpfungskette ausdehnt. Auf diese Weise sollen nicht nur die Arbeitskräfte auf den Baumwollplantagen, sondern auch die in den Produktionsbetrieben von den Fairtrade-Standards profitieren und ein besseres Einkommen, mehr Sicherheit am Arbeitsplatz und mehr Wahlmöglichkeiten bekommen. Der Prozess wird sich über die nächsten Jahre ausdehnen. Weitere Informationen zum Textil-Standard finden Sie hier.

  • Kindernothilfe und Fairer Handel

    Die Kindernothilfe ist Gründungsmitglied von Transfair und setzt sich neben der Verbesserung der Lebenssituation von benachteiligten Kindern auch für eine soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderung der Strukturen ein, um so Armut nachhaltig zu bekämpfen.

    Blog Selbsthilfegruppen 4 (Quelle: Kirsten Milhahn)
    Treffen einer Selbsthilfegruppe

    Durch Projekte der Armutsbekämpfung, besonders mit Selbsthilfegruppen, kann die Kindernothilfe mehreren hunderttausend Menschen weltweit nicht nur vage Hoffnung, sondern eine reale Lebensperspektive geben. Die Verbindung von oftmals biologischem Anbau, fairem Handel und Armutsbekämpfung ist uns als Kindernothilfe ein besonderes Anliegen. In lokalen Selbsthilfegruppen lernen Familien zum Beispiel nachhaltige Anbaumethoden. Die Ernten fallen besser aus und sie können mehr landwirtschaftliche Produkte verkaufen. Dadurch haben die Familien mehr Geld zur Verfügung: Jetzt können ihre Kinder in die Schule gehen, statt mitarbeiten zu müssen.

    Die Wirksamkeit dieses Ansatzes zeigt sich in der Erfolgsgeschichte eines ehemaligen Projektpartners der Kindernothilfe auf den Philippinen: PREDA setzt den fairen Handel von Mangos als ein Instrument zur Armutsbekämpfung ein. Bauern erhalten darüber einen gerechten Preis für ihre Produkte. Indirekt wird dadurch auch die Kinderprostitution bekämpft, da oft die große Armut und Verzweiflung Eltern dazu treibt, ihre Kinder an Nachtbars zu verkaufen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Durch den Fairen Handel können mittlerweile 80% der Kosten des Projektes getragen werden, so dass die finanzielle Unterstützung der Kindernothilfe nicht mehr nötig ist.

  • Fairer Kaffee für eine faire Chance

    Es war ein Experiment, auf das sich eine Handvoll äthiopischer Frauen einließ: Sie gründeten im Jahr 2002 eine der ersten Selbsthilfegruppen.

    Seitdem ist viel passiert – die Frauen vor Ort haben ihr Leben selbst in die Hand genommen. Hilfe zur Selbsthilfe – ein Konzept, das wirkt. Allein in der Region Oromia im Südwesten Äthiopiens gibt es inzwischen über 120 Selbsthilfegruppen von denen etwa 1.700 Frauen und 3.200 Kinder profitieren.

    Unser Kaffee

    Der Kaffee mit dem schönen Namen Sidamo kommt aus der gleichen Region wie die Frauen unserer Selbsthilfegruppen. Er stammt aus ökologischem Anbau und ist selbstverständlich fair gehandelt.

    Faire Woche in der Geschäftsstelle
    Unser fairer Kaffee - erhältlich im dwp Shop.

    Mit jedem Kauf unterstützen Sie die Selbsthilfegruppen-Arbeit unseres Partners in der Region Oromia – mit jeweils 25 Cent pro Packung. Sie erhalten diesen Kindernothilfe-Kaffee in Weltläden oder direkt bei dwp (gemahlen oder ganze Bohne). Wir möchten langfristig die Kinder der Region stärken, ihre Lebensbedingung verbessern und ihre Rechte verwirklichen.

    Mehr Informationen zu unserem Selbsthilfegruppenansatz und den daraus resultierenden Erfolgen finden Sie hier.

    In den Selbsthilfegruppen schließen sich die Ärmsten der Gemeinschaft zusammen. Die Frauen lernen, sich gegenseitig zu helfen und beginnen, kleinste Geldbeträge zu sparen. Nach und nach kann jede Frau das gemeinsame Kapital leihen, um sich mit dem Kredit eine Lebensgrundlage zu schaffen – z.B. einen kleinen Laden, eine Kuh oder eine Nähmaschine.

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    Gedion kann jetzt zur Schule gehen.

    Gedion ist fünf Jahre alt. Er wohnt mit seinen zwei älteren Geschwistern und einer Cousine in einer Stadt der Region Oromia, Äthiopien. Das Haus, in dem sie leben, ist ein Steinhaus. Zwar haben die Fenster und Türen noch keine Scheiben, aber die Familie ist stolz: Denn sie sind auf einem guten Weg. Gedions Mutter kam vor einigen Jahren zur Selbsthilfegruppe. Gemeinsam entwickelten die Frauen eine Geschäftsidee: Gedions Mutter verkaufte Gewürze und Getreide und legte den Verkaufserlös der einzelnen Produkte in zehn verschiedene Schachteln, um zu sehen, was den besten Profit erwirtschaftet. Heute hat sie einen kleinen Laden vor der Tür ihres eigenen Hauses. Die Ladentheke der kleinen Holzhütte zeigt zur Straße. Früher reichte das Geld noch nicht einmal für zwei Mahlzeiten am Tag und schon gar nicht für das Schulmaterial. Heute gehen die Kinder zur Schule und können sogar jeden Tag eine gefüllte Frühstücksdose mitnehmen.

    Mit Unterstützung der Selbsthilfegruppe hat Gedions Mutter einen Wasseranschluss in den Garten legen lassen. Nun verkauft sie Wasser an ihre Nachbarn, die darüber sehr froh sind, da sie das Wasser sonst von weither holen müssten. Gedion und seine Brüder sind stolz auf ihre Mutter, die hart für die Zukunft ihrer Kinder arbeitet.

  • Faire Impulse für die kirchliche Arbeit

    Kirchliche Organisationen waren an der Entstehung von Fairem Handel maßgeblich beteiligt. Sie setzten sich für die Entstehung gerechterer Verhältnisse in der Welt ein. Auch heute noch wollen viele Menschen den Fairen Handel als Thema in die kirchliche Arbeit einbringen. Dies ist zu vielen Anlässen im Jahr möglich. Wir haben ein paar Ideen zusammengestellt, um Ihnen Inspiration für ihre eigene Arbeit zu geben:

    • „Faire Nikoläuse“ – Der Heilige Nikolaus setzte sich für die Armen ein und teilte sein Vermögen mit ihnen. Ermutigen Sie doch ihre Mitmenschen durch eine Nikolaus-Aktion mit fair gehandelten Nikoläusen, über die gerechte Verteilung von Gütern und faire Arbeitsbedingungen nachzudenken.
    • Eine Kaffee- oder Teeverköstigung mit fair gehandelten Produkten lädt zum Innehalten und zur Ruhe kommen in der Adventszeit ein. Gleichzeitig kann hiermit auf den Wert von Lebensmitteln aufmerksam gemacht werden.
    • Ein faires „Osterfrühstück“ eignet sich besonders gut, um die Menschen ihrer Gemeinde auf den Geschmack von fairen Produkten zu bringen. Beim gemeinsamen Essen kann ein Austausch über die Herkunft der Produkte und die Arbeitsbedingungen im Herstellungsland entstehen.
    • „Faire Blumen“ können zu verschiedenen Zeitpunkten im Kirchenjahr eingesetzt werden. Nutzen Sie die Blumen zum Beispiel, um Gottesdienstbesuchern eine Freude zum machen und gleichzeitig auf die Rechte von Arbeitnehmerinnen und –nehmern weltweit aufmerksam zu machen.
    • Auch das jährliche Erntedankfest eignet sich hervorragend, um den Wert von Nahrung, Kleidung, Kosmetik, Spielzeugen und ähnlichem zu thematisieren. Nutzen Sie doch die Faire Woche, die häufig kurz vor dem Erntedankfest stattfindet, um Ideen für die Gestaltung ihrer Erntedankfeier zu finden oder beteiligen sich mit ihrer Gemeinde durch verschiedene Aktionen an dieser Woche.
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