Menschen mit Behinderung gelten in Russland auch heute noch oft als unproduktiv und nicht bildungsfähig. Sie werden von Kind an in staatlichen Institutionen einfach nur „verwahrt".
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Aids breitet sich in Russland explosionsartig aus: Drei Viertel aller Infizierten haben sich in den vergangenen fünf Jahren angesteckt. Besonders gefährdet sind junge Frauen. Und so kommen immer mehr Kinder auf die Welt, deren Mütter mit dem HI-Virus infiziert sind. Niemand kümmert sich um diese Familien, im Gegenteil: Die Frauen werden diskriminiert, von Ärzten abgewiesen, ihre Söhne und Töchter bekommen keinen Platz in Kindergärten und Schulen. Auf sich gestellt verlassen verzweifelte Mütter ihre Babys. Die Kindernothilfe kümmert sich um die zurückgelassenen Säuglinge und unterstützt Familien, die von HIV/ Aids betroffen sind.
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