Hintergrund: Tödliche Gefahr

Eine tödliche Gefahr:
Landminen und Streumunition

Ein Mädchen aus Sri Lanka zegit Überreste einer Landmine. Foto: Alexandra Höner

Alle 20 Minuten explodiert irgendwo auf der Welt eine Landmine und verletzt einen Menschen. Die Opfer tragen schwere Behinderungen zurück, verlieren Gliedmaße oder werden entstellt. Die Kindernothilfe setzt sich im Aktionsbündnis landmine.de für ein Verbot von Landminen ein.

Hintergründe
Tausende von Frauen, Männern und Kindern sterben jedes Jahr durch Minenexplosionen. In 68 Ländern der Erde sind etwa 100 Millionen Landminen verlegt: auf Feldern, Straßen, Fußwegen oder an Wasserstellen. Alle 20 Minuten wird durch sie jemand verletzt oder verkrüppelt. Minen zerstören nicht nur Menschen, sie verursachen auch große Schäden in der Landwirtschaft und der Infrastruktur eines Landes. Die Kosten für die Minenräumung sind enorm: Bis zu 1.000 US Dollar kostet eine Entschärfung. Der fünffache Betrag muss aufgewendet werden, um ein Minenopfer lebenslang mit Prothesen zu versorgen.
Streubomben bzw. Streumunition sind eine weitere Bedrohung für die Bevölkerung in mehr als 25 Ländern. Allein die USA, China und Russland verfügen über etwa drei Milliarden dieser Munitionen. Sie werden als Streubomben von Flugzeugen abgeworfen und so auf große Flächen verstreut. Gefüllt mit mehreren hundert kleinen Streumunitionen öffnen sie sich, um ihre tödliche Fracht freizusetzen.

Miroslav Klose LandminenzoomAktuelles Plakatmotiv der Kampagne landmine.de. Foto: landmine.de

Eine Million Unterschriften gegen Landminen und Streubomben
Das Aktionsbündnis landmine.de, dem die Kindernothilfe seit 1995 angehört, hat mehr als eine Million Unterschriften gegen den Einsatz von Landminen und Streumunition gesammelt. Folgende Forderungen richten das Bündnis und alle Unterzeichner an die Politiker:

Helfen auch Sie mit! Unterstützen Sie die Kampagne mit Ihrer Unterschrift!

Zur Online-Abstimmung

Kontakt:
Barbara Dünnweller
Telefon: 0203.7789-180
Email: barbara.duennweller@knh.de


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