(Duisburg/Jakarta, 5. Februar 2007) Die Kindernothilfe stellt 30.000 Euro für die Opfer der Flut in Jakarta zur Verfügung und ruft zu weiteren Spenden auf. Nach Informationen von Kindernothilfe-Mitarbeiter Christian Jung in Indonesien hat die Flut dramatischere Ausmaße als die letzte große Überschwemmung aus dem Jahr 2002: "Siebzig Prozent der Stadtfläche sind überflutet, Telekommunikation sowie Verkehrswege sind erheblich beeinträchtigt." Vier von der Kindernothilfe unterstützte Kindertagesstätten in Jakarta sind direkt betroffen und mussten die Arbeit einstellen.
Erst in den kommenden Tagen wird sich nach Informationen von Christian Jung herausstellen, ob es zu einer humanitären Katastrophe größeren Ausmaßes kommen wird. Ganz entscheidend ist, wie stark es in den kommenden Tagen regnet. In vier von der Kindernothilfe unterstützten Einrichtungen steht das Wasser zum Teil bis zum Dach, die Familien in der Umgebung mussten ihre Häuser verlassen und sind in andere Stadtteile geflohen. Die Kindernothilfe wird ihre Nothilfe zunächst auf Mädchen und Jungen aus den Projekten sowie ihre Familien konzentrieren. Sie sind jetzt auf sauberes Trinkwasser, spezielle Nahrung für Kleinkinder sowie Decken angewiesen. Die Verteilung von Hilfsgütern gestaltet sich zeitaufwendig, weil die Flutopfer zum Teil isoliert auf ihren Dächern ausharren.
Kindernothilfe-Mitarbeiter Christian Jung wird am Dienstag versuchen, in das Katastrophengebiet vorzudringen und die Maßnahmen mit den Akteuren vor Ort abzustimmen. Er steht dann auch für Telefoninterviews zur Verfügung.
Spenden:
Verrwendungszweck "Flut Jakarta"
Konto: 45 45 40
BLZ: 350 601 90 (KD-Bank Duisburg)
Kontakt zu Christian Jung:
Sascha Decker, Pressesprecher
Telefon: +49 163 234 43 54