Foto: Jens Großmann
Mädchen und Jungen mit Behinderungen haben es besonders schwer, wenn sie in Armut leben. 97 Prozent der behinderten Kinder in Entwicklungsländern bekommen keine Rehabilitation, behindertengerechte Schulen gibt es dort kaum.
80 Prozent aller Menschen mit Behinderungen leben in Entwicklungsländern. Dort fehlen Ärzte, Kliniken und Rehabilitations-Einrichtungen. Kinder und Jugendliche mit Handicaps leben sehr oft in Armut. Viele leiden unter gesellschaftlicher Ausgrenzung und Vorurteilen. Die Kindernothilfe fördert behinderte Mädchen und Jungen. Sie setzt sich dafür ein, dass behinderte Menschen in die Gesellschaft aufgenommen werden.
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Am 13. Dezember 2006 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verabschiedet. Sie ist am 3. Mai 2008 in Kraft getrteten. Inzwischen haben 49 Staaten (Stand 2/2009) die Konvention ratifiziert.
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Vom 3.-4. Februar 2011 veranstalteten Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev), Caritas international, Kindernothilfe und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger" eine internationale Tagung im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn. In Workshops und Fachvorträgen befassten sich die über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Bedeutung der frühkindlichen Entwicklung für die menschliche Entwicklung und für die Armutsbekämpfung.
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