Fairer Handel
Kindernothilfe und Fairer Handel
Die Kindernothilfe ist Gründungsmitglied von Transfair und setzt sich neben der Verbesserung der Lebenssituation von benachteiligten Kindern auch für eine soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderung der Strukturen ein, um so Armut nachhaltig zu bekämpfen.

Foto: Ralf Krämer
Der Projektpartner der Kindernothilfe PREDA, setzt den fairen Handel von Mangos als ein Instrument zur Armutsbekämpfung ein. Bauern erhalten darüber einen gerechten Preis für ihre Produkte. Indirekt wird dadurch auch die Kinderprostitution bekämpft, da oft die große Armut und Verzweiflung Eltern dazu treibt, ihre Kinder an Nachtbars zu verkaufen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.
Durch Projekte der Armutsbekämpfung, besonders mit Selbsthilfegruppen, kann die Kindernothilfe mehreren hunderttausend Menschen weltweit nicht nur vage Hoffnung, sondern eine reale Lebensperspektive geben. Die Verbindung von oftmals biologischem Anbau, Fairem Handel und Armutsbekämpfung ist uns als Kindernothilfe ein besonderes Anliegen. In lokalen Selbsthilfegruppen lernen Familien zum Beispiel nahhaltige Anbaumethoden. Die Ernten fallen besser aus, und sie können mehr landwirtschaftlich Produkte verkaufen. Dadurch haben die Familien mehr Geld zur Verfügung: Jetzt können ihre Kinder in die Schule gehen, statt mitarbeiten zu müssen.
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Foto: privat
Um die Ausbeutung von Kindern und speziell Kinderprostitution auf den Philippinen wirksam zu bekämpfen hat die PREDA-Stiftung, ein Partner der Kindernothilfe, im Laufe seiner mehr als 30jährigen Geschichte Maßnahmen und Programmen entwickelt um die Lebenssituation von Kindern nachhaltig zu verbessern.
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Foto: Engel
Menschen mit Behinderungen haben es in Afrika sehr schwer. Es gibt kaum Behandlungsmöglichkeiten oder Therapieeinrichtungen, die sich die betroffenen Familien leisten können. Hinzu kommt die soziale Isolation, unter der Familien mit behinderten Kindern zu leiden haben. Um von ihrem Umfeld nicht ausgegrenzt zu werden, verstecken sie ihre Söhne und Töchter lieber, statt sie im Rahmen ihrer Fähigkeiten zu fördern. Die Chance auf Schulbesuch und Ausbildungsmöglichkeiten sind für diese Kinder noch viel geringer als für Mädchen und Jungen ohne Behinderungen in Kenia.
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TransFair wurde vor rund 20 Jahren in den Niederlanden von unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen als Ergänzung zur klassischen Entwicklungshilfe gegründet. Heute ist es ein weltumspannendes Netzwerk, das ein unabhängig kontrolliertes Produktsiegel für Fairen Handel etabliert hat: das Fairtrade‐Siegel. Die Kindernothilfe gehört seit 1995 zu den Mitgliedsorganisationen von TransFair.
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Logo:GFA
In einem aktuellen Appell fordert die Kindernothilfe im Rahmen des Bündnisses Gemeinsam für Afrika faire internationale Handelsbedingungen, um Afrikas Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen.
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