Klimawandel
Klimawandel trifft die Ärmsten der Armen

Mädchen im überfluteten Jakarta 2007. Foto: Kindernothilfe
Der Klimawandel ist da. Überschwemmungen, Dürren und heftige Hurrikane bedrohen immer mehr Menschen in Entwicklungsländern. Die Opfer dieser immer häufiger auftretenden Katastrophen haben oft nie ein Auto gefahren oder sind mit dem Flugzeug geflogen. Sie haben kaum zu den klimatischen Veränderungen beigetragen - und leiden am meisten. Die Kindernothilfe und ihre Partner berücksichtigen bei ihren Projektplanungen die Veränderungen in den betroffenen Regionen. mehr
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Hundert junge Menschen aus ganz Deutschland kamen am 24./25. September auf dem Jugend-Klima-Gipfel in Berlin zusammen, um ihre Forderungen an die Energie- und Klimapolitik zu diskutieren. Ihr Engagement zeigte: Jugendliche lassen beim Thema Klimaschutz nicht locker, mischen sich ein und setzen die Politik unter Druck.
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Berlin, 14. April 2011. Ein breites Bürgerbündnis von Umwelt- und Sozialverbänden, Kirchen Entwicklungsorganisationen und Unternehmen hat sich auf sechs Pfeiler für einen schnellen Atomausstieg und den Umbau zu einer sozialverträglichen, ökologisch nachhaltigen und wirtschaftlich sowie klimapolitisch zukunftsweisenden Energieversorgung geeinigt. Das Eckpunktepapier wurde der Bundesregierung sowie den Ministerpräsidenten der Länder im Vorfeld des Energiegipfels am Freitag vorgelegt in der Erwartung, es zur Grundlage für den angestrebten gesellschaftlichen Konsens zur Energiewende zu machen.
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Der Klimawandel hat bereits heute spürbare negative Auswirkungen auf die Umsetzbarkeit der Menschenrechte auf Nahrung und Wasser, die sich in Zukunft noch weiter verschärfen werden. Gerade Kinder und Jugendliche sind hiervon betroffen. Daher unterstützen wir die FIAN Kampagne "Klimaschutz ist Menschenrecht"und fordern von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im Klimaschutz.
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Die Kindernothilfe ist Partner der über zweieinhalb Jahre angelegten Kampagne „Heiße Zeiten“ des Eine-Welt-Netzes NRW: Mit kreativen Aktionen und Workshops, Schulprojekttagen und politischen Kinder- und Jugendforen gibt die Kampagne der jungen Generation in NRW eine Plattform, mitzureden und mitzumachen in Sachen Klimaschutz.
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(Duisburg, Cancún, 29.11.2010) Zu Beginn des UN-Klimagipfels im mexikanischen Cancún betont die Kindernothilfe erneut, wie wichtig es ist, Ökologie und Kinderrechte gemeinsam zu diskutieren. „Wir können nicht über den Kopf der Kinder hinweg über Klima sprechen, wenn wir Kinderrechte ernst nehmen wollen“, betont Petra Stephan, Kinderrechts-Expertin bei der Kindernothilfe. „Ein Drittel der heutigen Weltbevölkerung sind Kinder und Jugendliche, die ein Recht darauf haben, in einer intakten Umwelt gesund aufzuwachsen.“ Gerade Kinder und Jugendliche würden unter den Folgen klimatischer Veränderungen am meisten leiden.
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Die globale Erwärmung schreitet voran und bedroht Ökosysteme wie Menschen. Die Folgen sind bereits heute deutlich zu spüren. Dabei sind diejenigen besonders hart betroffen, die am wenigsten Verantwortung tragen: Kinder in Entwicklungsländern. Ihnen drohen Hunger und Krankheiten, oft gefährden die Folgen des veränderten Klimas die Lebensgrundlagen ganzer Familien.
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Erhardt Stückrath, Koordinator für Humanitäre Hilfe, erklärt, wie die Kindernothilfe nach einer Katastrophe arbeitet. Durch den Klimawandel werden Naturkatastrophen sich häufen. "Wir können den Klimawandel nicht aufhalten, aber sein Folgen mildern. Eine ganz große Rolle spielt Prävention. Zehn Prozent unserer Mittel für Humanitäre Hilfe fließen in Schutz und Vorbeugung", so Stückrath.
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Die größten Verursacher des Klimawandels sind die Industriestaaten, aber die Folgen bekommen vor allem die Entwicklungsländer zu spüren. Sie können sich kaum schützen vor Überschwemmungen und Dürrewellen.
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