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Birma: Der Soforthilfe folgt der Wiederaufbau/ Kinderzentren werden eingerichtet

Bau Kinderzentren in BirmazoomDer Bau der Kinderzentren hat begonnen. Foto: Kindernothilfe-Partner

Die Förderer der Kindernothilfe haben 1,25 Millionen Euro für die Opfer des Wirbelsturms Nargis in Birma gespendet. „Wir bedanken uns für dieses große Engagement. Dank der Unterstützung konnten unsere Partner Zehntausende von Familien im Katastrophengebiet mit dem Notwendigsten versorgen", so Jörg Denker, Leiters des Asien-Referates der Kindernothilfe. Der Bau von zunächst vier Kinderzentren hat begonnen.

Die Hilfe kommt bei den Bedürftigen an. Dafür sorgen die Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisationen in Birma. Kindernothilfe-Koordinator Detlef Hiller hatte die Hilfe von Rangun aus zwei Wochen nach der Katastrophe organisiert. Asien-Referatsleiter Jörg Denker besuchte die birmesische Hauptstadt und sorgte dafür, dass auch der Wiederaufbau anläuft: „Wir planen in den nächsten Wochen den Aufbau von zunächst vier Kinderzentren. Dort finden Mädchen und Jungen geschulte Ansprechpartner, können ungestört spielen und lernen."

Kinderzentren werden eingerichtet
Jedes Zentrum wird rund 300 Kinder erreichen. Die Zentren bieten Geborgenheit und Schutz. Von der Kindernothilfe in anderen Katastrophen erprobte Spiel- und Lernangebote helfen ihnen dabei, schreckliche Erlebnisse zu verarbeiten. Die Zentren können je nach Bedarf für eine Übergangsphase die örtliche Schule ersetzen oder als Versammlungsort für die Dorfbewohner dienen. Auch hier gilt: Die Unterstützung passt sich den Bedürfnissen an. „Wir schlagen den Partnern einen Baukasten von möglichen Maßnahmen vor und sie setzen dann die ein, die im jeweiligen Dorf benötigt werden", so Erhard Stückrath, Koordinator für Humanitäre Hilfe.

Wirbelsturm NargiszoomDie Zentren bieten Kindern und Familien eine Anlaufstelle. Foto: KNH Wiederaufbau läuft an
Darüber hinaus sollen rund 160 Häuser so schnell wie möglich wieder aufgebaut werden. Die Kindernothilfe setze auf kulturell angepasste, traditionelle Bauweisen. Statt teure Pumpen in die Dörfer zu schaffen, für die dann Treibstoff gekauft werden muss, bauen die Partner gemeinsam mit den Bewohnern Sandfilter. Sturm und Flutwelle haben viele Brunnen mit Fäkalien verseucht. Die Filtersysteme bringen sauberes Wasser, verhindern so den Ausbruch von Seuchen.

Soforthilfe erreichte Zehntausende
Als Soforthilfe hatten Mitarbeiter der Kindernothilfe-Partnerorganisationen proteinreiche Milch für Säuglinge und mangelernährte Kleinkinder, außerdem spezielle Wasserreinigungstabletten, Reis, Öl und Zucker, Kerzen und Solarlampen im Irrawaddy-Delta und nahe Rangun verteilt. 20 Tonnen des Nährmittels BP-5 wurden gekauft. Das proteinreiche Pulver wird zu einem Brei angerührt. Es verhindert durch seinen hohen Nährstoffgehalt Mangelernährung.

 

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Stichwort: Z57289, Zyklon in Birma

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