(Santiago de Chile/ Duisburg, 28.2.) Nach dem schweren Erdbeben in Chile stellt die Kindernothilfe 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Zwölf ihrer 30 Projekte im Land könnten durch die Lage in der Nähe des Epizentrums von den schweren Erdstößen betroffen sein. Die chilenische Partnerorganisation ANIDE mit Sitz in Santiago de Chile sondiert die Lage vor Ort.

Foto: Jürgen Schübelin/Kindernothilfe
Der Leiter von ANIDE, Horacio Wood, hat bereits Kontakt zur nationalen Rettungsbehörde (ONEMI) aufgenommen und wird alle Maßnahmen eng mit dem Zivilschutz abstimmen. Nach bisherigen Informationen will ONEMI in der jetzigen Situation besonderes Augenmerk auf Kinder legen.
Die Kindernothilfe arbeitet seit 1969 in Chile und fördert dort zusammen mit ihren Partnern über 3.000 Kinder. Sie unterstützt Tagesstätten, Förder- und Rehabilitationsprogramme für Kinder mit Behinderungen sowie gemeinwesenorientierte Arbeit mit Familien in Armenvierteln.
Pressekontakt: Sascha Decker, 0163-234 43 54