Aids-Waisen in Kenia sollen die gleichen Zukunftschancen haben, wie Kinder aus intakten Familien. Diesem Ziel sind wir im vergangenen halben Jahr deutlich näher gekommen. Unser Projekt wird mit Beteiligung der staatlichen amerikanischen Entwicklungshilfeorganisation USAID realsiert (Proj. 6531/AD/47).

Viele Kinder in Kenia brauchen Unterstützung: Foto: Ralf Krämer
Ausbildung zum Erfolg
Unsere Partnerorganisationen arbeiten bisher mit 1.300 Aids-Waisen zusammen, die allein, ohne elterliche Unterstützung ihre jüngeren Geschwister versorgen müssen. 495 von ihnen haben bereits jetzt einen Ausbildungsplatz, können so ihre Geschwister ernähren und sie weiter zur Schule schicken.
Hilfe zur Selbsthilfe
Pflegeeltern und verbliebene Elternteile der Aids-Waisen haben sich in insgesamt 32 Gruppen zusammengeschlossen, bekommen hier Schulungen zu „Sparen und Wirtschaften" und haben Zugang zu Mikrokrediten. Dadurch können sie ihr Einkommen erhöhen und so die Aids-Waisen auch finanziell unterstützen.
Hilfe, die bleibt
Besonders bemerkenswert, neben der enormen Solidarität in den einzelnen Dörfern, ist die Solidarität der „alleinerziehenden" Jugendlichen untereinander. Aus eigener Initiative heraus haben sie eine Gruppe gegründet, in der sie sich austauschen, Tipps geben und gegenseitig unterstützen. Diese Aids-Waisen in Kenia sind nun nicht mehr allein und blicken gestärkt und voller Hoffnung in die Zukunft.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!