Bonn - 23.06.2010. „Gehen Kinder wie wir woanders auch in die Schule?" Kinder wie wir - das sind körperbehinderte Schülerinnen und Schüler der Christophorusschule in Bonn. Einige der Förderschüler fliegen schon bald nach Tunesien, um der Frage auf eigene Faust nachzugehen. Für ihre langjährige Partnerschaft mit einer tunesischen Förderschule gewannen die Bonner den Sonderpreis beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten „Alle für Eine Welt für Alle", der heute im Schloss Bellevue in Berlin vergeben wurde. Erstmalig ausgelobt wurde der Preis von den Partnern des Wettbewerbs, der Kindernothilfe (Duisburg), dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger" (Aachen), der Deutschen Lepra-und Tuberkulosehilfe (Würzburg) und Don Bosco Jugend Dritte Welt (Bonn), in der diesjährigen Wettbewerbsrunde.

Die Gewinner und Vertreter der Entwicklungsorganisationen. Foto: agentur-capito
Der Sonderpreis ist ein Schüleraustausch mit der tunesischen Partnerschule über das ENSA-Programm des Bundesministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Die Christophorusschule wurde ausgewählt, weil sie „ein beispielhaftes Partnerschaftsprojekt durchführt, das ,auf Augenhöhe' stattfindet", so die Begründung der Jury, die aus Vertretern der auslobenden Entwicklungsorganisationen bestand. Die Aktivitäten zeigten, dass eine gelungene Nord-Süd-Partnerschaft nicht allein von Intellekt und Wissen abhinge, sondern ganz einfach darauf beruhe, dass sich Menschen begegneten, die ähnliche Lebensgrundlagen hätten.Herausgeber der Pressemitteilung:
Kindernothilfe, Kindermissionswerk „Die Sternsinger", Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Don Bosco JUGEND DRITTE WELT
Kontakt:
Imke Häusler, Referentin Entwicklungspolitische Bildung
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