Dürre am Horn von Afrika
Humanitäre Hilfe am Horn von Afrika
Die Dürrekatastrophe am Horn von Afrika hat das Leben von Millionen von Menschen bedroht. Wir haben in Somalia, Äthiopien und Kenia bis heute rund 200.000 Menschen geholfen, zu überleben, darunter 130.000 Kindern. Die Hilfe geht weiter: mit langfristigen Projekten, die den Menschen ermöglichen, ihre Nahrungssituation nachhaltig zu verbessern.
Spenden für Dürreopfer in Ostafrika
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Foto: Weinandt
Fehlende Regenfälle und nur äußerst geringe Zwischenernten: Die Situation für die Menschen am Horn von Afrika bleibt bedrohlich. Und die Prognosen für viele Regionen in Somalia, Kenia oder Äthiopien sind weiterhin düster. Wenn in den kommenden Monaten die überlebenswichtigen Niederschläge ausbleiben, wird sich die Situation in bestimmten Landstrichen am Horn von Afrika weiter verschärfen.
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Foto: Krämer
Der April bringt dem Horn von Afrika normalerweise ausgiebigen Regen, Juni und Juli ausreichende Ernten. Doch die Prognosen sind wieder finster. Douglas Mwiti, Direktor unserer Partnerorganisation in Somalia, berichtet im Interview über die aktuelle Lage.
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Foto: Strauch
Vor sechs Jahren begannen die ärmsten Frauen im kenianischen Kitui, gemeinsam zu sparen, obwohl es für sie fast nichts zu sparen gab. Heute sind sie so stark, dass sie sich und den Menschen in ihrer Region helfen, die Dürre zu überstehen. Ein Wunder? Nein, das Selbsthilfegruppen-Programm der Kindernothilfe.
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Foto: Augustin
Die Kindernothilfe kritisiert die Ergebnisse der Somalia-Konferenz in London: Es ist zwar begrüßenswert, dass die internationale Gemeinschaft mehr Hilfsgelder in Aussicht stellt und politische Reformen anstößt. Damit aber Frieden und Entwicklung in Somalia langfristig gelingen können, müssen die Menschen in die politischen Prozesse mit eingebunden werden.
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Foto: Augustin
Das somalische Nomadenmädchen Fatima hat auf der Flucht vor der Dürre fast alles verloren. Das Leben ist der 13-Jährigen geblieben - doch es ist nicht mehr, was es war. Die Kindernothilfe engagiert sich in Mogadischu, damit Fatima und viele weitere Kinder sicher vor Gewalt und Hunger sind und neue Perspektiven bekommen.
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Foto: Krämer
Rund um den äthiopischen Ort Dolo Ado und das dortige Flüchtlingslager sind rund 100.000 Nomaden beheimatet. Auch sie sind stark von der Dürre betroffen - doch von der Hilfe, die beim Flüchtlingslager ankommt, haben sie wenig. Ketema Kinfe vom Kindernothilfe-Partner IAS erklärt, weshalb - und wie er mit der Kindernothilfe den Nomaden von Dolo Ado hilft.
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Foto: Augustin
Schon vor der Dürre hatten Mädchen und Jungen in Somalia ein extrem schwieriges Leben. Da es kaum statistische Daten zu den Menschen im Land gibt, ist ein genauer Überblick zur Lage der Kinder nicht möglich. Einen kleinen Einblick gibt Douglas Mwiti vom dortigen Kindernothilfe-Partner.
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Karte: Krämer
In Somalia, Äthiopien und Kenia sind weiterhin hunderttausende Menschen akut vom Hungertod bedroht. Die Kindernothilfe ist mit ihren Partnern in allen drei Ländern aktiv, um Nothilfe zu leisten. Von Oktober bis Dezember wird Regen erwartet - jedoch zu wenig. Damit die Menschen auch mit geringem Niederschlag genügend Ernten erzielen können, startet das Hilfswerk nun auch längerfristige Programme. Hier erfahren Sie, wo wir auf welche Weise helfen.
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Foto: Liedtke
Spender fragen oft bei uns nach, ob ihre Spenden die Menschen in Somalia auch sicher erreichen. Katrin Schmidt erklärt, wie wir die ordungsgemäße Verwendung der Spenden sicherstellen.
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