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Angelika Bauert, Rezeptionistin

Angelika Bauert - Mitarbeiterin im Spenderservice

Frau Bauert, wie sind Sie zur Kindernothilfe gekommen?

Ich habe nach meiner Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau zunächst im Büro eines Möbelversandhauses gearbeitet und danach bei der Vereinsbank in Duisburg. Nach der Geburt meines Sohnes war ich acht Jahre lang Hausfrau und Mutter, hatte aber immer den Wunsch, wieder arbeiten zu gehen. Irgendwann habe ich einfach eine Initiativbewerbung an die Kindernothilfe geschickt. Ich kannte eine Mitarbeiterin, die davon schwärmte, wie schön es dort sei.1993 bekam ich dann tatsächlich eine Stelle im Zahlungsverkehr. Nach drei Monaten wurde eine Stelle im Referat Betriebsdienste frei - da ich gerne noch eine andere Tätigkeit ausprobieren wollte, wechselte ich dorthin. In dieser Abteilung konnte ich als Springerin in den verschiedensten Abteilungen arbeiten - vom Einkauf über die Microverfilmung bis hin zur Poststelle. Als Vertretung von Elfriede Joch, die viele Kindernothilfe-Spender sicher noch kennen, war ich damals schon ab und zu in der Telefonzentrale. Das hat mir am meisten Spaß gemacht. Als Frau Joch in den Ruhestand ging, wechselte ich ganz in die Zentrale.

 

Welche Anliegen haben die meisten Anrufer?

Sie haben hauptsächlich Fragen zu ihren Patenkindern oder zu Zahlungsmodalitäten. Manche Anrufer erzählen mir auch ihre ganz persönlichen Anliegen, die manchmal sehr traurig sind. Gerade in letzter Zeit, wo in Deutschland so viele schreckliche Fälle von Kindesmissbrauch und Verwahrlosung aufgedeckt werden, melden sich viele Anrufer, um Missstände in ihrer Umgebung anzuzeigen. Die Kindernothilfe ist dafür jedoch nicht die richtige Anlaufstelle. Weil ich aber gern allen Leuten helfen möchte, versuche immer, mir die Zeit zu nehmen und ihnen Tipps zu geben, an wen sie sich wenden können. Ich habe mir Telefonnummern von Behörden und seriösen Organisationen besorgt, die für die verschiedenen Anliegen der Anrufer zuständig sind.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders?

Die Kommunikation mit den Menschen am Telefon, aber auch, dass ich hautnah mit vielen Leuten zu tun haben - mit Mitarbeitern, Besuchern und Lieferanten. Ich muss immer wissen, wer wo wie lange anwesend ist. Die Zentrale ist ein Dreh- und Angelpunkt, und genau das macht mir Spaß.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Ich bewege mich gern in der Natur - sei es durch Fahrradfahren, Walking, Gartenarbeit oder Spazierengehen - und ich lese sehr gern.

 

 

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