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Frank Mischo, Advocacy Officer / Referent Bildung & Öffentlichkeitsarbeit

 

Frank Mischo - Mitarbeiter in der Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit

Herr Mischo, Sie sind 1999 zur Kindernothilfe gekommen. Warum?

Hier kann ich alles, was ich vorher erlebt und gelernt habe, sehr gut einsetzen. Ich bin Politikwissenschaftler und war lange Zeit in Afrika. Ich habe zum Beispiel in Uganda die Folgen der Bildungskrise hautnah miterlebt – durch die Überschuldung des Landes fehlen Gelder für Schulen und Lehrer. Und ich war Zeuge vieler menschlichen Dramen, die die Aidskatastrophe verursacht hat. Bei der Kindernothilfe erreiche ich durch meine Mitarbeit in den großen entwicklungspolitischen Bündnissen erlassjahr.de und dem Aktionsbündnis gegen Aids, dass sich die Situation von Menschen verbessert. Das motiviert mich sehr.

Ihr Aufgabenbereich ist sehr umfassend.

Alle Aufgaben aufzuzählen, würde den Platz sprengen... Nein, aber im Ernst: Meine Schwerpunkte liegen in der Öffentlichkeits- und in der Advocacyarbeit. Ich begleite zum Beispiel das Engagement unserer Ehrenamtlichen in Norddeutschland und unserer Studenten bundesweit, und ich bin sehr aktiv in der Kampagnen- und Lobbyarbeit. Hier habe ich mich spezialisiert auf die Themen HIV/Aids, Entwicklungsfinanzierung und Verschuldung.

Das klingt sehr abwechslungsreich.

Ja, und gerade das reizt mich. Ich bin viel unterwegs und lerne interessante Menschen kennen. Vor allem finde ich es toll, gemeinsam etwas zu bewegen – zum Beispiel neue Interessierte für die Arbeit der Kindernothilfe zu gewinnen oder durch unsere Advocacyarbeit konkrete entwicklungspolitische Fortschritte zu erreichen. Zurzeit kämpfen wir gemeinsam mit anderen Organisationen darum, dass die Bundesregierung wie versprochen 200 Millionen Euro für die Aidsbekämpfung ausgibt.

Besonders in Bezug auf Afrika ist Ihre Expertise oft gefragt. Was verbindet sie mit diesem Kontinent?

Freundschaften und intensive Erfahrungen. Ich arbeite bei der Kindernothilfe zwar im Inlandsbereich, habe aber immer wieder die Möglichkeiten, mein Wissen und meine Kontakte in Afrika sinnvoll einzubringen. Mal in einem Fernsehfilmprojekt in Uganda, mal indem ich die besten Fachleute als Referenten für die Lobbyarbeit gewinnen kann oder ganz einfach, indem ich eigene Fotos und Berichte aus unseren Projekten direkt für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen kann.

Haben Sie auch mal Freizeit?

Mein liebstes Hobby ist Segelfliegen. Aber bis auf einen Wettbewerb im Jahr komme ich meist nicht dazu. Meine Frau betreibt einen Therapiepferdehof für Kinder mit Behinderungen. Um möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen, reite ich auch gerne mit ihr aus.

 

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