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Guido Oßwald, Head of Controlling & Finance

Guido Oßwald - Referatsleiter Controlling und Finanzen

Herr Oßwald, Sie waren als Zivi bei der Kindernothilfe. Dachten Sie damals schon daran, sich hier zu bewerben?

Als ich mein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Unternehmensführung, Controlling und Wirtschaftsprüfung begann, hatte ich nicht auf dem Schirm, mich bei der Kindernothilfe zu bewerben. Kurz vor Ende des Studiums wurde ich auf eine Stelle bei der Kindernothilfe als Controller aufmerksam. Ich habe kurz überlegt, mich beworben, wurde genommen, habe zugesagt – und vor Dienstantritt noch schnell mein Studium abgeschlossen.

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit besonders?

Die Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Methoden und Konzepte so zu modifizieren, dass sie in unserer Arbeit eingesetzt werden können und dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen können. Besonders spannend finde ich, die Programm- und Projektarbeit im Ausland kennenzulernen und zu sehen, was wir gemeinsam mit und für die Kinder erreichen. Ich konnte in fast 23 Jahren in 15 Ländern Einblicke in die Arbeit vor Ort erhalten – dies gibt mir jedes Mal Kraft für meine Arbeit und motiviert mich immer wieder neu.

Wie kontrollieren Sie die Finanzen der Projekte im Ausland?

Zunächst einmal entwickeln wir unsere Systeme und Methoden ständig weiter, um die zweckgemäße Mittelverwendung bei Partnern und Projekten zu überwachen. Dabei ist die Kontrolle vor Ort nur ein Baustein von vielen. Ein weiterer ist das, was in der Fachsprache „Capacity Building“ von Partner- und Projektmitarbeitern heißt: Wir schulen unsere Kollegen vor Ort – bezüglich Methoden der Projektplanung und Budgetierung, aber auch hinsichtlich unserer Anforderungen an finanzielle Rechenschaftslegung. Wir erweitern also ihre „Kapazitäten“, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten.

Sie erstellen jährlich den Finanzbericht von Verein und Stiftung erstellt. Gibt es da besondere Entwicklungen?

Wir stellen fest, dass immer mehr Menschen die Kindernothilfe im Rahmen ihres Testaments berücksichtigen. In manchen Fällen werden wir im Vorfeld angesprochen, oft jedoch überrascht es uns, wer und in welchem Umfang sich über den Tod hinaus für Kinder einsetzt. Wir nehmen an, dass sich diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Sind Sie auch in Ihrer Freizeit ein Zahlenmensch?

Ich habe mich nie als Zahlenmensch gesehen, sondern mehr als Berater und Lotse für die Führungskräfte der Kindernothilfe. Zum Ausgleich gehe ich gerne Wandern und Skifahren, entspanne mich in der Sauna und engagiere mich ehrenamtlich in der Peter Beier Stiftung Nes Ammim in Israel.

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