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Jetzt spenden Pate werden

Helfen mit Zahlen und Wörtern

Katharina Drzisga, Redakteurin
Interview: Ludwig Grunewald
Foto: Jakob Studnar

Wie sind Sie bei der Kindernothilfe gelandet?

Katharina Drzisga:
Angefangen hat es hier vor sieben Jahren mit einem Praktikum nach dem Studium. Ich fand die Arbeit sehr spannend, hatte aber noch keine passende Ausbildung. Deswegen hat es mich nach dem ersten Kennenlernen erst einmal zum Volontariat in eine Agentur nach Dortmund verschlagen.

Warum sind Sie wieder zurückgekommen?

Drzisga:
Die Agenturarbeit hat mir auch Spaß gemacht.Wir hatten viele Kunden aus dem Bildungssektor, was ich persönlich auch sehr interessant fand. Trotz allem habe ich aber gemerkt, dass es irgendwie keine Herzensangelegenheit war. Bei der Kindernothilfe ist das anders: Wir haben keine wechselnde Kundschaft, keine Einzelprojekte in dem Sinne. Wir ziehen mit knapp 160 Kollegen an einem Strang. Es ist toll, mit so vielen engagierten Menschen zu arbeiten, die, wie ich, dafür brennen, das Leben für Kinder in Not besser zu machen.

Wie setzen Sie sich denn für Kinder in Not ein?

Drzisga:
Ich bin Redakteurin im Fundraising – ein sehr abwechslungsreicher Job. Teils dreht es sich um Zahlen und Fakten, teils um kreative Dinge. Ich kommuniziere zum Beispiel mit Unternehmen und Stiftern und berichte ihnen, was wir mit ihrem Geld erreichen. Es macht mir Spaß, schwarz auf weiß zu sehen, wie die Hilfe der Spender ankommt und wirkt.

Ist das Ihre Motivation?

Drzisga:
Auf jeden Fall – auch für meine anderen Aufgaben in unserem Bereich ist das ein echter Ansporn. Denn, die Überzeugung, dass ich durch meine Arbeit etwas erreiche, gibt mir ein gutes Gefühl. Wenn ich zum Beispiel einen Flyer entwerfe, weiß ich, dass sich die Arbeit, die ich investiere, auf der anderen Seite der Welt für Familien und Kinder auszahlt. Dasselbe gilt auch für Magazin-Artikel oder wenn ich Beiträge für die Internetseite schreibe.

Unternehmen und Stifter – klingt nach reichen Spendern...

Drzisga:
Natürlich gibt es Spender, ob Privatpersonen oder zum Beispiel Unternehmen, denen es finanziell sehr gut geht und die andere teilhaben lassen wollen. Das ist toll. Es gibt aber auch viele Menschen, die nicht über so viel Geld verfügen.Die das, was sie nicht selbst benötigen, ansparen und aus Überzeugung weitergeben.Andere widmen der Kindernothilfe einen runden Geburtstag oder die Silberhochzeit. Dann stellen sie ein Sparschwein auf oder die Jubilare wünschen sich, dass die Gäste für ihre Stiftung oder ihren Stiftungsfonds unter dem Dach der Kindernothilfe-Stiftung spenden. Auf diesen verschiedenen Wegen kommt schon einiges an Geld für die Kinder zusammen.

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