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Susanne O'Byrne, Leiterin Bildung & Öffentlichkeitsarbeit

Susanne O`Byrne, Referatsleitung

Frau O'Byrne, woher kommt eigentlich Ihr Name?

Er ist irisch und wird „Obörn" gesprochen. Es gibt auch immer wieder Menschen, die sich wundern, dass ich fließend Deutsch spreche. Des Rätsels Lösung ist: Ich bin mit einem Iren verheiratet.

Wie sind Sie zur Kindernothilfe gekommen?

Ehrlich gesagt, durch Zufall. Ich habe Hauswirtschaft und Germanistik studiert und in den Semesterferien 1979 einen Ferienjob gesucht. Aus dem Ferienjob bei der Kindernothilfe wurde schnell eine feste Halbtagsstelle, und mir war klar: ‚Hier bin ich richtig!' Nach Abschluss meines Studiums bin bei der Kindernothilfe als Sachbearbeiterin im Referat Asien eingestiegen. Sieben Jahre später wurde ich die Assistentin unseres damaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Keiling. Ab 1997 habe ich im Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet, und seit 2008 leite ich das Referat Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Was sind Ihre Aufgaben?

Als Referatsleiterin habe ich viel mit organisatorischen und leitenden Aufgaben zu tun. Zum Einen bin ich mitverantwortlich für die Kampagnen- und Lobbyarbeit unseres Hilfswerks. Ich vertrete die Kindernothilfe etwa in nationalen und internationalen Bündnissen zum Thema ‚sexuelle Ausbeutung von Kindern'. Außerdem gehört die entwicklungsbezogene Bildungsarbeit zu unserer Referatsarbeit. Dabei stehen meine Kollegen und ich mit vielen Kirchengemeinden und Schulen in enger Verbindung. Der dritte Bereich ist die ehrenamtliche Mitarbeit. Ich bin immer wieder begeistert vom Engagement und dem Einsatz unserer ehrenamtlichen Helfer. Sie sind großartige Unterstützer für die Kindernothilfe. Mir ist die Nähe zu den Menschen in unseren Arbeitskreisen sehr wichtig. Sie geben mir viel Motivation für meine tägliche Arbeit.

Über 30 Jahre sind Sie bei der Kindernothilfe - welche Begegnung hat Sie am meisten geprägt?

Ich habe viele tolle Menschen und Momente erlebt. Am meisten geprägt hat mich wahrscheinlich meine erste Projektreise 1989 nach Indonesien. Das war ein richtiger Kulturschock für mich: Die Gerüche und die Armut dort haben mich fast umgehauen. Vor einigen Jahren bin ich mit einer Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern nach Kenia geflogen. Auf dieser Reise hat mich das Zusammentreffen einer Frau aus einem unserer Arbeitskreise mit ihrem afrikanischen Patenkind sehr berührt. Und auch wenn ich an unsere Jubiläumsfeier im März 2009 denke, freue ich mich. Die Feier war wie ein riesengroßes schönes Familienfest. Ich glaube, ich kannte fast die Hälfte der Gäste persönlich.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Vor einigen Jahren habe ich mir einen Traum erfüllt und angefangen Klavierstunden zu nehmen. Außerdem hängt mein Herz an meinem Schattengarten - ein blühendes Kleinod mitten in der Stadt.

 

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