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Neubauten nach Haiyan. (Quelle: Alexej Getmann)

5 Jahre nach Taifun Haiyan: Kindernothilfe zieht positive Bilanz

Am 8. November 2013 traf mit Taifun „Haiyan“ einer der stärksten tropischen Wirbelstürme aller Zeiten auf das philippinische Festland und hinterließ eine Spur der Verwüstung: Tausende Menschen starben, Millionen verloren ihr Zuhause. Fünf Jahre später blickt die Kindernothilfe auf Wiederaufbau-Maßnahmen zurück und hat für Mädchen und Jungen schon viel erreicht.

In den Jahren nach dem verheerenden Wirbelsturm hat sich die Kindernothilfe auf vielfältige Art und Weise in der philippinischen Region Ost-Samar engagiert. In der Zeit unmittelbar nach dem Super-Taifun stand der Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Kindergärten im Mittelpunkt unserer Anstrengungen. So konnten wir dank der großen Spendenbereitschaft insgesamt 23 Kindertagesstätten, 20 Schulen und 172 Wohnhäuser neu errichten oder sanieren.

„Nachdem wir gemeinsam mit unseren Projekt-Partnern helfen konnten, viele sichtbare Schäden zu beseitigen, Häuser wiederaufzubauen und den Kindern vor Ort ein normales Leben zu ermöglichen, ging es darum, die Menschen vor Ort zu stärken“, so Kindernothilfe-Vorstand Carsten Montag. So widmen sich beispielsweise die etwa 90 Kindernothilfe-Selbsthilfegruppen in der Region Ost-Samar mit ihren knapp 900 Mitgliedern bis heute aktiv dem Umweltschutz und der Absicherung der Küsten. „Dass Taifune kommen und Zerstörung anrichten, kann niemand verhindern. Aber gemeinsam mit den Partnern vor Ort können wir die Menschen auf den nächsten Ernstfall vorbereiten und damit schon viel erreichen“, so Montag weiter.

Die Kindernothilfe ist seit 1977 auf den Philippinen aktiv und unterstützt knapp 29.000 Kinder in 24 Projekten.

Kontakt:
Ludwig Grunewald, Telefon 0203.7789-243
ludwig.grunewald@kindernothilfe.de