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Nachdenklicher syrischer Flüchtlingsjunge. (Quelle: Jakob Studnar)

Kinder vor der nächsten Katastrophe bewahren

(Duisburg, 16. 12. 2016) Die Lage rund um die syrische Stadt Aleppo spitzt sich weiter zu. Etwa 6.000 Menschen sind bis zum Freitagmorgen aus den zerstörten Gebieten in Ost-Aleppo evakuiert worden, darunter Tausende Kinder. Laut Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, muss alles getan werden, um für die Flüchtenden eine erneute humanitäre Katastrophe zu verhindern. „Es ist unbedingt nötig, die Strukturen in den Anrainerstaaten weiter zu stärken, um so sichere Ziele für die Kinder und ihre Familien zu schaffen. Nur so können unsere Partner zukünftig weiter effektiv helfen.“

Die meisten Menschen sind nur mit dem geflohen, was sie am Leib trugen. Wie es für sie weitergeht, ist ungewiss. Die Kinder steuern mit ihren Familien womöglich von der einen in die nächste Katastrophe. Experten mutmaßen, dass viele Menschen nicht in sichere Auffanglager gebracht werden, sondern in die noch umkämpfte Region um die Stadt Idlib. Damit würden sie erneut in höchste Gefahr geraten und katastrophalen humanitären Bedingungen ausgesetzt sein.

Ein Ende der Katastrophe kann nur auf eine Art erreicht werden: „Wir brauchen eine politische Lösung. Die beteiligten Parteien müssen an einen Tisch gebracht werden und für sofortigen Frieden sorgen. Das humanitäre Völkerrecht muss so schnell wie möglich wieder eingehalten und humanitäre Korridore müssen wieder geöffnet werden“, so Weidemann.

Die Kindernothilfe leistet im Libanon Hilfe für geflüchtete syrische Kinder.

Die Kindernothilfe ruft zu Spenden auf:

Konto:
Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank)
IBAN: DE92 3506 0190 0000 4545 40, Stichwort: Z57549, Syrien

 

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