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Petra Niederau und Marcel Rütten. (Quelle: Ludwig Grunewald)

Kindernothilfe als familienfreundlichste Organisation Deutschlands ausgezeichnet

(Düsseldorf, im Dezember 2016) Die renommierte Unternehmensberatung A.T. Kearney zeichnet die Kindernothilfe als familienfreundlichste Organisation Deutschlands mit dem 361° Family Award aus.

Im Rahmen der Familieninitiative 361° wurden etwa 1.000 Arbeitnehmer/innen zur aktuellen Lage der Vereinbarkeit befragt - darunter auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindernothilfe. Die Kinderrechtsorganisation konnte dabei insbesondere in den Kategorien  „familienfreundlichste Unternehmenskultur“ und „Kommunikation“ am besten abschneiden und ist ein geschätztes Vorbild in Sachen Vereinbarkeit.

„Immer mehr Angestellte und mittlerweile auch die Väter sind frustriert über die Vereinbarkeit von Kind und Karriere“, meint Martin Sonnenschein, Mitglied des Global Board of Directors von A.T. Kearney und Initiator des Family Awards von A.T. Kearney: „Viele Unternehmen schaffen es nicht, ihre Prozesse, Strukturen und ihre Kultur nach den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszurichten. Die Kindernothilfe ist dagegen ein positives Beispiel, wie man die Herausforderung der Vereinbarkeit meistern kann“, kommentiert Sonnenschein, der den Preis im Rahmen der 361° Initiative „Die Neu-Erfindung der Familie“ verleiht.

Dass beim Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen Handlungsbedarf besteht, zeigte zuletzt die Studie „Mehr Aufbegehren. Mehr Vereinbarkeit!“ von A.T. Kearney: Fast jeder zweite Arbeitnehmer sieht in Familienpflichten eine Beeinträchtigung für den Beruf. Sonnenschein warnt: „Dieser Konflikt muss ein Alarmsignal für die Unternehmen sein. Es stellt nicht nur ein Kulturproblem dar, sondern kann auch tiefgreifende Auswirkungen auf das Wachstum einer Organisation haben – Erfolg haben Organisationen nicht trotz, sondern wegen guter Vereinbarkeit.“

Der A.T. Kearney Family Award setzt daher ein Zeichen für Vereinbarkeit. In Kooperation mit dem Markt- und Sozialforschungsinstitut infas wird er dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben und zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die beim Thema Familienfreundlichkeit aus Sicht der Mitarbeiter besonders erfolgreich sind.

Glaubwürdigkeit der Führungskultur, Kollegialität und das Ernstnehmen von Karriereängsten wurden bei der Kindernothilfe als außergewöhnlich hoch bewertet. Ganz im Gegensatz zum deutschen Durchschnitt: Den Ergebnissen der aktuellen Familienstudie nach bewertet nicht einmal die Hälfte der Eltern die beruflichen Möglichkeiten innerhalb ihres Unternehmens als zufriedenstellend. Fast jeder vierte Vater glaubt gar, dass familiäre Verpflichtungen zu schlechteren Chancen im Beruf führen.

Die Befragten bei der Kindernothilfe schätzten zudem besonders verbindliche Ansprechpartner, die ihre Bedürfnisse ernst nehmen und mit Informationen und konstruktiver Beratung beiseite stehen.

Alle Informationen zur vierten Familienstudie „Mehr Aufbegehren. Mehr Vereinbarkeit!“ hier: http://bit.ly/2fAYYXA