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Kindernothilfe-Bühne auf dem Kirchentag (Quelle: Ralf Krämer)

Kirchentag war ein „Hamma“ Erfolg für die Kindernothilfe

(Duisburg/Dortmund, 24.06.19) Der Kirchentag in Dortmund war der Höhepunkt des Jubiläumsjahres zum 60-jährigen Bestehen der Kindernothilfe. Mit vielen verschiedenen Aktivitäten feierte die Kinderrechtsorganisation mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Neben den Informationsständen auf dem Markt der Möglichkeiten und am Abend der Begegnung gab es Konzerte, u.a. mit Culcha Candela, und einen interaktiven Gottesdienst.

Die Wetterlage war am Mittwochabend nicht optimal, aber das tat der Stimmung am Abend der Begegnung keinen Abbruch. Analog zum diesjährigen Motto der Kindernothilfe „Kinderrechte dürfen keine Träume bleiben“ wurden zusammen mit dem Kindernothilfe Freundeskreis Dortmund Träume von den Besucherinnen und Besuchern gesammelt.

Auf dem Markt der Möglichkeiten in den Dortmunder Westfalenhallen sorgte der liebevoll gestaltete Stand der Kindernothilfe für Aufsehen. Der Stand war einem Duisburger Straßenzug Ende der 50er Jahre nachempfunden, der Gründungszeit der Kindernothilfe. Mit dabei: der obligatorische Kiosk. Bei einer „gemischten Tüte“ gab es viele spannende Gespräche und Begegnungen.

Viel los war auch beim Erfahrungsparcours im Eine-Welt-Zelt. Hier konnten sich die Parcoursteilnehmerinnen und -teilnehmer mit dem Thema Kinderarbeit auseinandersetzen. Für viele Gäste eröffnete die interaktive Form des Parcours eine völlig neue Perspektive auf das wichtige Thema.

Beim größten Open-Air-Konzert des Kirchentags heizten am Donnerstagabend die Kölner vokal-Pop Combo Alte Bekannte und die Hip-Hop Band Culcha Candela („Hamma“, „Monsta“) den vollbesetzten Hansaplatz ein. 15 Tausend Kirchentagsbesucher wollten sich diese außergewöhnliche Kombination nicht entgehen lassen und begrüßten auch die Wandergruppe der Kindernothilfe, die analog zum Jubiläumsjahr 60 Kilometer durch das Ruhrgebiet bis zum Kirchentag gelaufen war.

Kindernothilfe-Botschafterin Sabine Heinrich führte durch das Programm, das auch ernste Themen auf die große Bühne holte. So erzählte Kindernothilfe-Vorstandsvorsitzende Katrin Weidemann von der aktuellen weltweiten Kinderrechtssituation. Ysrael Diloy, Kindesschutztrainer der Kindernothilfe für Asien, berichtete über seine Arbeit mit Straßenkindern in seinem Heimatland, den Philippinen, und über die Kindesschutztrainings für Partnerorganisationen.

Das Thema Kindesschutz steht auch im Zentrum der Kindernothilfeaktivitäten in Deutschland. Der ehemalige Fußballprofi Jonas Ermes und Niklas Alof von der Kindernothilfe beleuchteten die Notwendigkeit für Kindesschutzschulungen in Vereinen und Institutionen in Deutschland.

Einen kollektiven Gänsehautmoment gab es, als der gesamte Hansaplatz den irischen Reisesegen zum Abschluss des Konzerts anstimmte.

Nicht weniger ausgelassen war die Stimmung bei den ganz kleinen Kirchentagsbesuchern. Musiker Reinhard Horn traf mit seinem Mix aus kindgerechter „Mitmach-Musik“ und politischem Talk den richtigen Ton bei Kindern und Eltern. In dem einstündigen Kinderrechte-Konzert sprach Horn mit Katrin Weidemann unter anderem über die Folgen des Klimawandels für die Kinder dieser Welt.

Wenn das mal gut geht ..., Gott! So war der Familiengottesdienst am Samstag überschrieben, in dem Reinhard Horn auch für die Musik verantwortlich war. Der interaktive Gottesdienst behandelte spielerisch die Belagerung von Jerusalem zu Zeiten von König Hiskia. Ein Stabpuppenspiel erzählte die Geschichte um Vertrauen zu Gott und von der Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten. Sieben Stationen, die etwas mit der Geschichte und der Kindernothilfe zu tun hatten, forderten im Verkündigungsteil zum Mitmachen auf.

Bei allen Aktivitäten wurde die Kindernothilfe durch fleißige ehrenamtliche Mitarbeiter tatkräftig unterstützt.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert rund 600 Projekte und leistet humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 32 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

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