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Mit Graffiti und Kreide gegen Kinderarbeit

    Kreide-Aktion der Schüler der Gemeinschaftsschule Burbach in der Innenstadt Siegen
Kreide-Aktion der Schüler der Gemeinschaftsschule Burbach in der Innenstadt Siegen

„Ich geb‘ alles – für menschenwürdige Arbeit und gegen ausbeuterische Kinderarbeit“, so lautete das Motto einer Kunstaktion in Siegen. Schüler der Klasse 7b der Gemeinschaftsschule Burbach (NRW) malten ein riesiges Kreidebild und forderten ein Ende der Ausbeutung. „Kinder sollen nicht schwer schuften müssen“, waren sich die Siebtklässler einig.

Das acht mal acht Meter große Gemälde entstand es in stundenlanger Arbeit auf dem Jakob-Scheiner-Platz in Siegen. Ziel der Aktion war es, das Recht auf menschenwürdige Arbeit in den Fokus zu rücken und die Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Unterstützung gab es nicht nur von der weltweit tätigen Straßenmalerin Marion Ruthardt, die beim Malen half, sondern auch vom SPD-Bundestagsabgeordneten Willi Brase: Er unterzeichnete in Siegen das Manifest für menschenwürdige Arbeit, eine Initiative des Bündnisses „Deine Stimme gegen Armut“, dem auch die Kindernothilfe angehört. Sie setzt sich dort besonders für die Durchsetzung der Rechte arbeitender Kinder und gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. „Jeder Mensch hat ein Recht auf ‚gute Arbeit‘, so Brase. „Kinder sollen spielen, lernen und eine gute Ausbildung bekommen, das bedeutet Zukunft.“

Auch in vielen weiteren Städten sammelte die Kindernothilfe gemeinsam mit Schülern Unterschriften von Bundestagsabgeordneten – beispielsweise beim 21. Folkfestival in Duisburg-Rheinhausen. Dort hatten Schüler des Mannesmann-Gymnasiums neben der Unterschriften-Sammlung eine Foto-Aktion organisiert. Hinter einer von dem Graffiti-Künstler Aleks van Sputto entworfenen Plakatwand konnten Engagierte sich für die Aktion fotografieren lassen.

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