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Kindernothilfe-Vorstandsvorsitzende Katrin Weidemann mit Ehepaar Schönebeck. (Quelle: Kindernothilfe)

Berlin: Zeltschulen für Nomadenkinder

Waltraud und Wolfgang Schönebeck sind seit vielen Jahren Kindernothilfe-Paten und Mitglieder des Berliner Arbeitskreises. 2016 haben sie begonnen, mit ihrem Kreis Spenden für Zeltschulen in Äthiopien zu sammeln. Dort bekommen Nomadenkinder die Chance auf eine Grundbildung.

„Die Kosten für eine komplette Schule samt Ausstattung zu übernehmen, hätte die Möglichkeiten unseres Arbeitskreises gesprengt“, gibt Wolfgang Schönebeck zu. Er ist Mitglied des Lions-Clubs Hochheim-Flörsheim im Rhein-Main-Gebiet, den er 1984 mitgegründet hat. Obwohl er heute in Berlin lebt, ist er seinem Club treu geblieben. Er nahm Kontakt zu seinen Lions-Freunden auf und stellte ihnen anlässlich eines Besuchs in der alten Heimat das äthiopische Projekt vor. „Es passt genau in die Lions-Philosophie“, sagt er, „nämlich praktische Hilfe für Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen, insbesondere auch für Kinder, zu leisten.“

Der Vorschlag stieß auf breite Zustimmung. Der französische Partner-Club in Charenton-le-Pont bei Paris beteiligte sich ebenso wie das Hilfswerk der Deutschen Lions. Zusammen mit dem Eigenanteil des Berliner Arbeitskreises war die Finanzierung der ersten Zeltschule gesichert. Ende 2016 war das Geld dafür eingesammelt. Dieser Erfolg gab Auftrieb, und so beschlossen die Mitglieder des Berliner Arbeitskreises: „Wir schaffen auch eine zweite Schule.“

Bei Aktivitäten in Berliner Museen, auf einem Antikmarkt, beim Weltkindertag, bei Lesungen mit prominenter Besetzung im Haus der Schönebecks sowie durch zahlreiche private Spender kamen 26.000 Euro zusammen. Der Berliner Arbeitskreis ist glücklich und auch ein wenig stolz auf das Ergebnis der zweijährigen Arbeit für dieses Projekt. Ganz besonders freuen sich die Mitglieder jedoch darüber, dass sie damit den Nomadenkindern im Nordosten Äthiopiens ein Stück Weg aus der Armut ebnen können.

Projekt

Äthiopien: Eine Schule auf Wanderschaft

Die Schule der Gali Mara passt auf ein Kamel. Das muss sie auch, denn der Clan der Halbnomaden im Nordosten Äthiopiens zieht mehrmals im Jahr um. Ohne die Zeltschule hätten Kinder und auch Erwachsene keine Chance auf Bildung.

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