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WM-Spaß beim Public Viewing
mit gutem Gewissen

… Ja, der Fußball ist rund wie die Welt. (Zitat: Frank Schöbel)

(Juli 2014) Im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Quern-Neukirchen organisierten Gemeindemitglieder und der Arbeitskreis Angeln ein Public Viewing zugunsten eines Projektes zur Gewaltprävention in den Favelas von Rio de Janeiro.

Public Viewing in der Kirchengemeinde Quern-Neukirchen

Die Organisatoren: E. Carstensen, R. Häcker, H.-W. Lucassen, M. Markert, K.-H. Nissen und Pastor Philipp Reinfeld (v.li).

Die Idee, ein Public Viewing aller deutschen Spiele im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Quern-Neukirchen (Schleswig-Holstein) war schnell geboren. Kaum ausgesprochen, bildete sich auch schon ein Team von aktiven Organisatoren. Doch die vielen negativen Berichte über die Vorgehensweise der Fifa und der Regierung von Brasilien überschatteten den Spaß am „Rudelgucken“: der Bau überteuerter Stadien, für die sich kaum einer der fußball-begeisterten brasilianischen Jugendlichen eine Eintrittskarte leisten konnte, Zwangsumsiedlungen mehrerer Favelas, explodierende Kosten, die den Stopp vieler sozialer Projekte des Staates zur Folge hatten usw.. Für uns stellte sich schnell die Frage:

Wie können wir ohne schlechtes Gewissen trotzdem Spaß an der WM haben?

Public Viewing in der Kirchengemeinde Quern-Neukirchen
Das Public Viewing in Quern findet viel Zuspruch.

Das sah so aus: Mit dem Public Viewing wollten wir ein Projekt der Kindernothilfe in Brasilien unterstützen. Wir entschieden uns für ein Projekt im Großraum von Rio, wo es um Gewaltprävention für junge Menschen geht.

Da unsere Nationalmannschaft so gut spielte, stieg die Zahl der Zuschauer mit jedem Spiel. Am letzten Abend waren es dann über 120 Personen. Selbst die Kinder hielten auch noch die Verlängerung durch, wo dann endlich das erlösende 1:0 gegen Argentinien erreicht werden konnte.

Und die Spenden?

Wir grillten Würstchen, Brot und Getränke standen reichlich zur Verfügung. Daneben standen Spendengläser. Durch den vergünstigten Einkauf bei den örtlichen Firmen und der kostenlos zur Verfügung gestellten Übertragungstechnik konnten wir einen Überschuss von 3.178 Euro an die Kindernothilfe überweisen.

Und alle, die dabei waren, kamen zu dem Schluss: Das hat richtig Spaß gemacht!

Bericht: Klaus-Heinrich Nissen, Arbeitskreis Angeln

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