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Jetzt spenden Pate werden

Aktion Rote Hand –
Kinder dürfen keine Soldaten sein!

Rund 250.000 Kinder werden weltweit als Soldaten eingesetzt. Wir wollen dem ein Ende setzen. Machen auch Sie mit!

Überall auf der Welt werden Kinder dazu gezwungen, in Kriegen und bewaffneten Konflikten zu kämpfen. Sie werden als Soldaten, Spione, Köche oder Lastenträger eingesetzt. Viele Kindersoldaten kämpfen mit Kleinwaffen aus deutscher Herstellung. Darüber hinaus fliehen immer wieder ehemalige Kindersoldaten aus ihrem Heimat- oder Einsatzland, um nach Europa und Deutschland zu kommen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Ausbeutung von Kindern als Soldaten stoppen!

Helfen Sie mit und zeigen Sie die rote Hand!

Wir erinnern uns nur an eine Farbe - die Farbe des Feuers
"Wir erinnern uns nur an eine Farbe - die Farbe des Feuers" - Bild einer Kindersoldatin
Köln: Willy-Brandt-Gesamtschule/Aktion Rote Hand (Quelle: Lange, Tobias)
Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Köln machen mit bei der Aktion Rote Hand

Egal ob als Schulklasse, als Arbeitskreis oder bei Veranstaltungen - es gibt viele Möglichkeiten, an der Aktion teilzunehmen. Jede rote Hand zählt!

Und so können auch Sie sich an der Aktion Rote Hand beiteiligen:

 

  • Schreiben Sie zunächst Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Botschaft auf ein Blatt Papier. Besonders gut eignet sich dafür ein dicker roter Filzstift. Ihre Botschaft richtet sich an die Politik und orientiert sich an den Forderungen des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten.
  • Setzen Sie dann Ihren roten Handabdruck auf das Papier. Die rote Hand signalisiert: Stopp! Wir empfehlen für den Handabdruck rote Fingerfarbe. Außerdem lässt sich die Farbe leichter mit einer Farbrolle auftragen. Sie können die Materialien zum Beispiel im Bastelhandel kaufen oder auch hier online bestellen.
  • Ihre Aktionsblätter übergeben Sie dann per Post oder persönlich an Politiker und Politikerinnen mit der Bitte, die Forderungen der Aktion Rote Hand zu unterstützen. Das können Bürgermeister sein, ebenso wie Landes-, Bundes- und Europapolitiker und -politikerinnen.
  • Die Empfänger Ihrer Botschaft können zusätzlich aufgefordert werden, die roten Händen an Politiker und Politikerinnen der nächsthöheren Ebene weiterzugeben. So wanderten schon mehrmals die roten Hände ins Europaparlament und zu den Vereinten Nationen nach New York.
  • Weitere wichtige Tipps und Informationen zum Ablauf der Aktion, sowie nützliche Postanschriften und Musterbriefe für den Versand Ihrer Botschaften finden Sie hier und in der Seitenleiste zum Download
  • Petition "Unter 18 nie!"

    Unter 18-Jährige dürfen in Deutschland nicht wählen, sie dürfen nicht selber Auto fahren oder gewaltverherrlichende Videospiele spielen. Aber sie dürfen mit 17 Jahren schon zur Bundeswehr gehen, dort Panzer fahren und in Techniken der realen Kriegsführung ausgebildet werden.

    Helfen Sie mit, die Rekrutierung und Gefährdung von Minderjährigen zu stoppen und den 18-Jahres-Standard auch in Deutschland zu erreichen.

    Unterschreiben Sie online die Petition „Unter 18 nie!“.

  • Das sind unsere Forderungen auf internationaler Ebene

    • "Straight 18": Kein Kind unter 18 Jahren darf – unabhängig von seiner Funktion - in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden
    • Bestrafung der Verantwortlichen: Personen, Staaten und bewaffnete Gruppen, die Kinder rekrutieren, müssen öffentlich benannt, bestraft und sanktioniert werden
    • Versorgung, Schutz und Hilfe für geflohene Kindersoldaten: Medizinische und psychologische Versorgung, Schutz vor erneuter Rekrutierung, sowie schulische und berufliche Bildung sind für alle ehemaligen Kindersoldaten lebenswichtig
    • Gewährung von politischem Asyl: Ehemaligen Kindersoldaten muss in allen Ländern, in die sie geflohen sind, Schutz und politisches Asyl gewährt werden - natürlich auch in Deutschland
    • Stopp von Waffenexporten: Waffen (insbesondere Kleinwaffen), Waffenteile oder Munition dürfen nicht mehr in Krisenregionen exportiert werden, in denen Kindersoldaten eingesetzt werden
    • Mehr Geld für Kindersoldaten-Hilfsprogramme: Die staatlichen und internationalen Mittel für Präventions- und Reintegrationsprogramme für Kindersoldaten müssen deutlich erhöht werden.
  • Diese Forderungen richten wir an Deutschland

    • Stopp der Rekrutierung 17-Jähriger Minderjähriger in die Bundeswehr, Erhöhung des Mindestalters für Rekrutierung auf 18 Jahre
    • Stopp von Werbung der Bundeswehr, die sich gezielt an Minderjährige richtet: an Schulen, in Jugendmedien, auf Jugendseiten im Internet, bei Sport-, Abenteuer- und Musikveranstaltungen für Minderjährige, etc.
    • Friedenserziehung verbindlich in den Lehrplänen und in der Lehrerfortbildung verankern
    • Gewährung von politischem Asyl und Unterstützung für geflüchtete Kindersoldaten oder Minderjährige, die vor einer Rekrutierung geflohen sind. Ein sicherer Aufenthaltsstatus, medizinisch und psychologische Versorgung sowie schulische und berufliche Bildung sind für sie lebenswichtig.
    • Stopp aller deutschen Rüstungsexporte (bes. Kleinwaffen), insbes. in Krisengebiete in denen Kindersoldaten eingesetzt werden. Deutschland ist hier als weltweit drittgrößter Waffenexporteur besonders in der Pflicht.
    • Mehr Geld für Kindersoldaten-Hilfsprogramme: Die staatlichen Mittel für Präventions- und Reintegrationsprogramme für Kindersoldaten in Krisenregionen müssen deutlich erhöht werden.
Kindersoldaten

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Über 250.000 Kinder kämpfen weltweit in Kriegen und bewaffneten Auseinandersetzungen. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Missbrauch ein Ende hat.

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(Berlin, 11.2.2016) Deutsches Bündnis Kindersoldaten fordert zum Red Hand Day 2016 den besonderen Schutz von Mädchen und Jungen in bewaffneten Konflikten

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