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Geschichten, die das Leben schreibt

Dankbarkeit, Tatkraft, Engagement für die gute Sache: Menschen haben ganz unterschiedliche Beweggründe dafür, Kindernothilfe in ihrem Testament zu bedenken. Oftmals ist es die Dankbarkeit darüber, es selbst ganz gut getroffen zu haben in diesem Leben. Manchmal ist es aber auch gerade das Gegenteil: Wer selbst die Erfahrung des Mangels erlebt hat, dem ist es ein besonderes Anliegen, andere davor zu bewahren oder ihre Not zu lindern, wenn es die eigene Situation zulässt. Was sie auch bewegt, alle haben dasselbe Ziel: Sie möchten Ihren Nachlass sinnvoll einsetzen und Kindern in Not mit einem Testament Zuversicht und Hoffnung schenken.

Einige dieser Menschen und ihre Motive können Sie hier näher kennenlernen. Gerne erzählen wir auch Ihre Geschichte.


Wir haben ein Testament für Kinder in Not gemacht:

  • Irmgard Testrut

    Stifterin Irmgard Testrut (Quelle: Christine Taylor)
    Stifterin Irmgard Testrut (Quelle: Christine Taylor)

    In Gedenken an den Sohn
    Arnd Testrut kam mit 21 Jahren bei einem Autounfall ums Leben. Seine Mutter lässt seinen Namen und sein Engagement für benachteiligte Menschen weiterleben in einem Stiftungsfonds, der seinen Namen trägt. Der Arnd und Irmgard Testrut Stiftungsfonds, so der Letzte Wille der Stifterin, soll nach ihrem Tod unter dem Dach der Kindernothilfe-Stiftung ins Leben gerufen werden. „Das hätte meinem Sohn bestimmt gefallen“, ist sich Irmgard Testrut sicher. Auch wenn das Geld manchmal knapp war – das Geld für ihr Patenkind hat Irmgard Testrut, die ihren Sohn alleine groß gezogen hat, „irgendwie immer erübrigen können“. „Ich hatte schon immer das Bedürfnis zu helfen, ich kann nicht anders.“ Am liebsten, erklärt sie, wäre sie Entwicklungshelferin geworden. „Die Arbeit von Albert Schweitzer in Lambarene, das hat mich sehr berührt. Leider hatte ich nicht die richtige Ausbildung, sonst wäre ich nach Afrika gegangen.“ Besonders wichtig ist ihr, dass diese Hilfe auch langfristig angelegt ist: „Ich möchte dazu beitragen, dass Kinder eine dauerhafte Perspektive bekommen.“ Ihr Erbe, da ist sich die Weselerin sicher, ist bei der Kindernothilfe-Stiftung gut aufgehoben. „Die Kindernothilfe hat die langjährige Erfahrung und Kompetenz, um gute und sinnvolle Hilfe zu leisten.“

     

  • Elisabeth Sprenger

    Testamentsspenderin Elisabeth Sprenger (Quelle: Christine Taylor)
    Elisabeth Sprenger hat vorgesorgt. (Quelle: Christine Taylor).

    Keine Scheu vor dem Testament
    "Mein Mann und ich hatten keine Kinder und wollten etwas für Kinder tun. Bei einer Veranstaltung der Kindernothilfe in Unna wurden wir auf die Organisation aufmerksam. Dort erzählte ein Mann aus Indien seine Geschichte. Er war ein ehemaliges Patenkind der Kindernothilfe - und später Bürgermeister in seinem Heimatort. Das hat uns sehr beeindruckt. Wir hatten dann viele Jahre selbst Patenkinder bei der Kindernothilfe, weil wir uns sagten, bei einer Patenschaft wissen wir, wie unser Geld verwendet wird. Durch den Briefkontakt konnten wir den Lebensweg der Kinder genau verfolgen.

    Wir haben schon sehr früh unser Testament, ein Berliner Testament, aufgesetzt. In diesen Fragen waren wir uns immer einig: Uns war wichtig, dass unsere Dinge geregelt sind – damit die, die nach uns kommen, möglichst wenig Arbeit damit haben. Und bei der Kindernothilfe habe ich mich immer wohl gefühlt, sehr wohl. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass ich bei der Kindernothilfe einen festen Ansprechpartner habe. Ich kann jederzeit anrufen, man kennt mich und kann mir weiterhelfen. Das ist ein gutes Gefühl."

  • Anna Luise Wächter

    Anneliese Wächter, Stifterin
    Anneliese Wächter. (Quelle: privat)

    Etwas Gutes weitergeben
    "Ich hatte schon als junger Mensch den Wunsch, Kindern in der Dritten Welt, besonders in Afrika, zu helfen. Ich wollte etwas von dem Guten, das ich im Leben erfahren habe, weitergeben. Ich bin sehr dankbar für mein Leben. Eine behütete Kindheit, Gesundheit, ein Leben ohne Krieg und Hunger - das ist alles andere als selbstverständlich. Zur Kindernothilfe habe ich das Vertrauen, dass meine Unterstützung in christlicher Verantwortung verwaltet wird und wirklich bei den Kindern ankommt. Da ich keine eigenen Kinder habe und mein Hab und Gut auch nach meinem Tod sinnvoll weiterwirken soll, habe ich die Kindernothilfe in meinem Testament bedacht."

  • Christel Federa

    Christel Federa, Stifterin
    Christel Federa hat mit ihrem Mann, Dr. Fritz Federa, eine Stiftung für Kinder in Not errichtet. (Quelle: privat)

    Die Chance auf eine bessere Zukunft geben
    "Da unser Wunsch nach Kindern sich nicht erfüllte, überlegten wir, wie wir einen Ausgleich finden können. Da reifte in uns der Entschluss, mit unserem Nachlass Kindern in Afrika eine Ausbildung zu ermöglichen und ihnen damit die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben."

     

  • Irene Knoch

    Frau Knoch und Patenkind Kalaiyarasi Karitha
    Irene Knoch mit ihrer Patentochter.          (Quelle: Christine Taylor)

    Ich muss etwas tun!
    "Vor vielen Jahren war ich in Mumbai - was ich dort erlebte, hat mich zutiefst erschüttert. Wo ich hinsah, bettelnde Kinder, ausgemergelte, zerlumpte Gestalten. Mein Schlüsselerlebnis war eine Busfahrt nachts zum Flughafen. Ich dachte, das ist aber viel Müll, ich guckte noch mal hin und sah, das waren die Behausungen von Menschen, die unter Plastikplanen und Pappkartons vor sich hin vegetierten. Dieses Erlebnis hat mich zutiefst erschüttert. Zurück in Deutschland wusste ich - ich muss etwas tun. Gleich am nächsten Tag übernahm ich eine Patenschaft für ein Mädchen in Indien. Ein paar Jahre später gründete ich gemeinsam mit der Kindernothilfe-Stiftung meinen Stiftungsfonds „Indiens Kinder". Diesen Fonds habe ich auch als meinen Erben eingesetzt. So habe ich die Gewissheit, dass etwas von meinen Idealen weiterlebt."

     

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Jeder Nachlass – ob groß oder klein – schenkt eine bessere Zukunft. Hier finden Sie eine Hilfestellung, wie Sie Ihren Nachlass sinnvoll für Kinder in Not einsetzen können.

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