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Jungengruppe (Quelle: David Kowertz)

Aktion 1+3=4
Recht auf gewaltfreie Bildung

Pakistan: Offiziell besteht Schulpflicht, doch laut einer Studie aus dem Jahr 2012 haben 5,1 Millionen Kinder keinen Zugang zur Schule. Besonders betroffen sind Kinder aus ländlichen Gebieten. Auch die Schulabbrecherquote ist hoch. Mangelhafte Lehrerausbildung und Gewaltanwendung als disziplinarische Maßnahme sind einige der Ursachen. Unser Partner vor Ort setzt sich für die Verbesserung der Qualität der Grundschulbildung ein, die den Schutz vor Gewaltanwendung miteinbezieht. Unterstützen Sie unsere Aktion 1+3=4 mit einer Spende oder übernehmen Sie eine 1+3=4 Patenschaft. Hier zählt Ihre Hilfe vierfach!

Schlechte Bildungsqualität und Gewalt

Pakistanisches Mädchen. (Quelle: Jens Großmann)
Für das Recht auf Kindsein.

Pakistan hat nicht nur niedrige Einschulungsquoten, sondern mit die höchste Schulabbrecherquote weltweit. Die Ursachen dafür sind schlecht ausgebildete Lehrer, die häufig fehlen und allzuoft Motivation und Engagement vermissen lassen. Auch Gewaltanwendung zur Disziplinierung der SchülerInnen trägt dazu bei, dass viele Kinder und Jugendliche nicht mehr am Schulunterricht teilnehmen wollen. Eine Studie hat gezeigt, dass eine große Mehrheit der Lehrer die Anwendung von Gewalt als wesentliches Disziplinierungsinstrument sehen. Physische und psychologische Gewalt ist eine institutionalisierte Lehrmethode an pakistanischen Schulen. Die Einschulung vieler Kinder wird zusätzlich dadurch erschwert, dass Geburtsurkunden vorausgesetzt werden.

Unser Partner SPARC (Society for the Protection of the Rights of the Child) ist die führende Kindesschutzorganisation Pakistans und arbeitet ausschließlich an Kinderrechtsthemen. Dabei orientiert sie sich eng an der UN-Konvention über die Rechte des Kindes.

Im Projektgebiet, der Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Norden Pakistans, sind lokale Organisationen in den Bereichen Armutsreduzierung, Umweltschutz und Katastrophenvorsorge tätig. Im Bereich Bildung jedoch nicht. Unser Partner SPARC steht in Kontakt mit ihnen und plant gemeinsame Workshops. Ziel ist es unter anderem das Thema Gewaltfreiheit in den einzelnen Projekten der NGOs zu verankern. 

Unser Projekt trägt zur Umsetzung des Millenniumentwicklungsziels 2 bei:

1. Gewährleistung der allgemeinen Grundschulbildung.

2. UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 29 Bildungsziele: Bildungseinrichtungen; Artikel 19: Schutz vor Gewaltanwendung). 

Mädchen im Geografieunterricht. (Quelle: SPARC)
In unsere Projekten können die Kinder ganz ohne Angst vor Gewalt lernen.

Wie wir helfen

- Unsere Partnerorganisation setzt sich für die gesetzliche Abschaffung der Prügelstrafe an Schulen in der Region Khyber Pakhtunkhwa ein.

- Kinder an 60 Schulen der Region sollen durch eine kinderfreundliche Lernumgebung ihren Wissenserwerb steigern.

- Diese 60 Grundschulen erhalten eine Grundausstattung an Mobiliar und Infrastruktur.

- 360 Lehrer werden in verbesserten Lerntechniken fortgebildet.

- Kindesschutzsysteme werden gestärkt, unter anderem durch Öffentlichkeitsarbeit gegen die Prügelstrafe, einer Kampagne zur Geburtenregistrierung und Lobbyarbeit.

- An den Schulen soll die Lernmotivation und  Lernergebnisse verbessert werden und die Einschulungsraten gesteigert werden.

Das wollen wir erreichen

- 10.500 Schulkinder an 60 Grundschulen profitieren von einem gewaltfreien und partizipativen Unterricht.

- Kinder, die noch nie eine Schule besucht haben, sowie Schulabbrecher werden durch Aufklärungsprogramme motiviert, eine Schule zu besuchen.

- 1.000 Kinder ohne Geburtsurkunde haben durch die Registrierung Zugang zu medizinischer Versorgung und die Chance, eine Schule zu besuchen.

- Die Eltern als Teil der Community profitieren von dem Projekt, indem sie sich in den Lehrer-Eltern Komitees der Schulen einbringen. Durch langfristig angelegte Aufklärungskampagnen lernen sie auch selber gewaltfreie Erziehung anzuwenden.

Bitte helfen Sie mit einer Spende oder übernehmen Sie eine 1+3=4 Patenschaft. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 25811

  • 1+3=4 Pate werden!

    Eine 1+3=4 Patenschaft ist eine sehr effiziente Art, Kinder in aller Welt zu helfen: Für unsere innovativen und nachhaltigen Projekte finden wir immer wieder öffentliche Geldgeber – wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Europäische Union (EU). Voraussetzung für deren Förderung ist, dass wir ein Viertel der Kosten durch Spendeneinnahmen selbst aufbringen. Die restlichen drei Viertel legt dann der öffentliche Geber obendrauf.

    Das bedeutet: Zu jedem Euro, den wir mit Ihrer Hilfe aufbringen, kommen drei weitere vom staatlichen Förderer dazu. So vervierfacht sich Ihre Spende!

    1+3=4 Patenschaften starten ab einem monatlichen Beitrag von 15 Euro (= 1 Projektanteil) – wie viel Sie genau geben möchten, können Sie selbst entscheiden. Ihr Beitrag kommt dann allen geförderten 1+3=4 Projekten zugute. Momentan sind das 16 Projekte weltweit.

    Einmal im Jahr erhalten Sie von uns einen Bericht aus der Projektarbeit. Darin berichten wir über wichtige Projektfortschritte ausgewählter Projekte, die wir dank Ihrer Hilfe umsetzen können.

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Ja, ich möchte das Projekt „Pakistan: Aktion 1+3=4. Gewaltfreie Bildung“ unterstützen mit:

Meine Spende beträgt: 0 €


Bildung ändert alles

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Rund 57 Millionen Mädchen und Jungen gehen weltweit nach wie vor nicht zur Schule. Jedes dieser Kinder droht in einen Teufelskreis zu geraten aus fehlender Bildung und Armut. Wir von der Kindernothilfe haben Bildung deshalb zu unserem Schwerpunktthema gemacht.

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