Suche
Jetzt spenden Pate werden
Haiti: Viele Kinder müssen als sogenannte Restavec in einer Gastfamilie arbeiten, unter unmenschlichen Bedingungen. Quelle: Jakob Studnar

Geldauflagen sinnvoll einsetzen:
Haitis Kinder vor Ausbeutung schützen

In Haiti müssen viele verarmte Kinder in „Gastfamilien“ als unbezahlte Hausangestellte schuften. Ohne Chance, zur Schule zu gehen, um später einmal ein besseres Leben führen zu können. Unser Projekt hilft diesen Kindern mit Schulunterricht und einer Berufsausbildung. Bitte unterstützen Sie unsere so wichtige Arbeit mit Zuweisung einer Geldauflage.

Sklaverei in Gastfamilien

Eine Odana ist zwölf Jahre alt. Ihr Tag beginnt morgens früh um 5.30 Uhr; da muss Odana für die ganze Familie 20 Liter Wasser holen. Im Laufe des Tages bereitet sie drei Mahlzeiten zu, kauft ein, spült, putzt und wäscht die Kleidung.

Dieses Mädchen lebt als sog. Restavèk in einer Zeltstadt in Port au Prince (Quelle: Jakob Studnar)
Dieses Mädchen lebt als sog. Restavèk in einer Zeltstadt in Port au Prince.

So wie Odana geht es vielen Mädchen und Jungen in Haiti. Etwa 300.000 Kinder arbeiten als „Restavèks“ (abgeleitet vom französischen rester avec – bei jemandem bleiben) unentgeltlich in „Gastfamilien“. Entweder sind sie Waisen, oder Armut und Unterernährung verleiten die Eltern dazu, ihre Kinder in die Stadt zu schicken, wo es ihnen vermeintlich besser geht.

Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben ist ein Trugschluss. Außer unter der harten Arbeit leiden die Kinder meist auch unter Gewalt und Diskriminierung. Eine Schule besuchen die meisten Restavèks nicht. So haben sie nicht die geringste Chance, später einmal ein besseres Leben führen zu können.

Mädchen aus unserem Projekt 84990, das nun zur Schule geht (Quelle: Maike Ewuntomah)
Endlich kann dieses Mädchen zur Schule gehen.

Kindernothilfe vor Ort

Auch die Kinder in Haiti haben das Recht, eine Schule zu besuchen. Unser Projekt (Proj.-Nr. 84990)  ist Teil unserer Kampagne „Das Leben in der Stadt ist kein Kinderspiel“ mit der wir auf die dramatischen Lebensumstände von Kindern in den Metropolen der Welt aufmerksam machen. 

Mit unserem Projekt in Haiti verbessern wir die Lage der Restavèks mit beispielsweise diesen Maßnahmen:

  • Wir arbeiten mit den Gasteltern, um ein breiteres Bewusstsein für die Rechte der Kinder zu schaffen.
  • Wir organisieren Unterricht, der an den Tagesablauf der Kinder angepasst ist.
  • Wir bieten den Kindern berufsbildende Kurse an.

Die Kinderrechte sind in Haiti noch lange nicht umgesetzt. Helfen Sie uns, Mädchen und Jungen zu schützen und ihre Rechte zu stärken. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Zuweisung unsere Arbeit für Kinder in Not:

  • 10.000 € ermöglichen 70 Jugendlichen in Haiti, ein Jahr am Schneiderunterricht teilzunehmen.
  • 5.370 € finanzieren den Schulbesuch von 250 Kindern.
  • 3.560 € kosten Schulungen zur gesunden Ernährung und Kochkurse für 170 Kinder und Jugendliche.

Bitte stärken Sie unsere Projektarbeit mit Zuweisung einer Geldauflage. Herzlichen Dank.

Unser separates Konto für Geldauflagen (Postbank Essen):

  • IBAN: DE60 3601 0043 0001 9204 32

 

Aktuelle Kampagne: Kein Kinderspiel

Aktuelle Kampagne: Kein Kinderspiel

Städte wirken überall auf der Welt wie Magnete: Menschen hoffen auf gute Jobs, bessere medizinische Versorgung und das große Glück. Doch nicht selten erleben sie das Gegenteil.

Mehr zur Kampagne
Haiti: Das ärmste Land Lateinamerikas

Haiti: Das ärmste Land Lateinamerikas

Die Insel kämpft mit einer instabilen politischen Situation, schlechter Infrastruktur und immer wieder mit Unruhen und Naturkatastrophen. Armut ist für weite Teile der Bevölkerung trauriger Alltag.

Mehr über Haiti
Aktuelle Projekte

Als Strafrichter und Staatsanwalt können Sie dazu beitragen, Kindern in Not ein besseres Leben zu ermöglichen. Hier finden Sie aktuelle Projekte. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Geldzuweisung.

Mehr erfahren