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Eine südafrikanische Schüler-Gruppe im Stuhlkreis, die als Peer Leader ausgebildet wurden, sind Vorbilder für ihre Mitschüler und klären diese zu HIV/Aids auf. (Quelle: Lorenz Töpperwien)..

Botschafter der Hoffnung

Aids, Drogen, Gewalt: Die Themen, die die Kinder in den Armenvierteln von Durban bewegen, sind hart. Ihr Umgang mit diesen Problemen kann ihr Leben retten oder zerstören. Deshalb ist die Arbeit in unserem Projekt so elementar wichtig.

„Für mich ist es eine große Ehre, dass ich meinen Mitschülern helfen darf“, sagt die 17-jährige Nofoto, und Stolz schwingt in ihrer Stimme mit. Die Schülerin, die mit sieben Geschwistern bei den Großeltern im Township lebt, ist Ansprechpartnerin für Kinder in den Elendsvierteln. Im Rahmen unseres Projekts wurde sie zur Helferin ausgebildet.

In den Wellblechhütten der Slums ist das Leben eine Herausforderung. HIV und Aids sind immer noch ein gewaltiges Problem. In unserer Projektregion, der Provinz KwaZulu-Natal, ist die HIV-Infektionsrate die höchste in ganz Südafrika. Rund ein Drittel der Bevölkerung ist infiziert. Es mangelt oft an Wissen: Wie kann ich mich schützen? Wo bekomme ich Hilfe?

Mit ihren Fragen und Nöten sind die Kinder oft allein. Gleichaltrigen wie Nofoto vertrauen sie sich oft leichter an als Erwachsenen.

So fördern wir Kinder in Townships

  • Aids-Workshops: In intensiven mehrtägigen Workshops klären Projektmitarbeiter rund 3.000 Mädchen und Jungen pro Jahr auf: Wie kann ich mich vor einer HIV-Infektion schützen? Wo kann ich einen Aids-Test machen?
  • Aufklärungs-Unterricht: Junge Projektmitarbeiter übernehmen an Schulen den  wöchentlichen Unterricht in Life Skills („Lebenskunde“). Und durchbrechen das Schweigen zu Tabu-Themen: Verhütung, Geschlechtskrankheiten, traumatische  Erfahrungen mit Gewalt. Mädchen lernen: Niemand darf mich zu Sex zwingen. Die Aufklärung zeigt bereits Wirkung: In diesen Schulklassen ist die Zahl der Teenager-Schwangerschaften deutlich gesunken!
  • Schüler helfen Schülern: Wir bilden pro Jahr 200 Schüler wie Nofoto aus, die Gleichaltrige mitreißen und überzeugen können. Die jugendlichen Helfer sind Vorbild und Ansprechpartner, hören zu, beraten, suchen je nach Fall das Gespräch mit Lehrern, raten zu Aids-Tests oder binden erwachsene Projektmitarbeiter mit ein. Sie verpacken ihre Botschaften auch in Tanz, Theater und Musik.
  • Perspektiven für Schulabbrecher: In mehrwöchigen Kursen lernen Schulabbrecher, wie sie kleine Einkünfte erwirtschaften können: Beispielsweise produziert eine Backgruppe Brot und Kuchen – und erzielt schon Gewinne damit.  


Werden Sie jetzt Patin/Pate unseres Projektes in den Städten Durban und Pietermaritzburg, indem Sie auf den blauen Teaser rechts klicken, oder spenden Sie direkt hier online. Mit Ihrer Hilfe schützen wir Kinder und Jugendliche vor Aids, klären sie auf und geben Ihnen Zukunftsperspektiven.


Ja, ich möchte das Projekt „Aidsprävention in den Slums“ unterstützen mit:

genügen für die Ausbildung von 15 Jugendlichen als Ansprechpartner für Gleichaltrige.

brauchen wir für die Schulung von 30 Schulabbrechern.

sind nötig für einen Workshop zur Aids-Aufklärung mit rund 130 Kindern.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Unterwegs in den Townships

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