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Mädchen im Lerato House (Quelle: Ralf Krämer)

Schutz und Hoffnung statt Prügel und Missbrauch

Südafrika: Zanele* hat kein Zuhause mehr. Der Vater hat ihre Mutter ins Koma geprügelt. Um dem gleichen Schicksal zu entgehen, bleibt Zanele nur die Flucht auf die Straße. Fort von ihrem gewalttätigen Vater. Doch auf der Straße lauern ebenfalls Gefahren. Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit vor Ort mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft.

Mädchen droht Gewalt auf der Straße

Zwei Mädchen stehen hintereinander. (Quelle: Ralf Krämer)
In unserem Projekt sind die Mädchen vor den Gefahren der Straße sicher.

Wie Zanele (13) erleben tausende Kinder in Südafrika häusliche Gewalt. Viele von ihnen laufen daher weg. Sie flüchten sich in ein Leben als Straßenkind. Aber damit begeben sie sich erst recht in extreme Gefahr. Vor allem die Mädchen. Schätzungen zufolge wurde bereits jedes vierte südafrikanische Mädchen unter 16 mindestens einmal vergewaltigt. Dabei werden nur knapp acht Prozent der Täter verurteilt. Aus Angst und Scham kommt es in vielen Fällen gar nicht zur Anzeige.

Die Straßenkinder in der Hauptstadt Pretoria sind sexuellem Missbrauch und brutaler Gewalt schutzlos ausgesetzt. Vielfach müssen sie sich prostituieren, Kinderhändler finden in den obdachlosen Mädchen leichte Beute. So werden viele von ihnen – selbst noch Kind – schon zu Müttern. Oder sie infizieren sich mit HIV. Die meisten Mädchen und jungen Frauen können sich nicht von allein aus diesem Alptraum befreien.

Hilfe ist möglich

Niemand weiß, ob Zaneles Mutter jemals aus dem Koma erwachen wird. Ihr Vater sitzt im Gefängnis. Zu ihm könnte das Mädchen ohnehin nicht zurück. Doch Zanele hatte das Glück, im Schutzhaus unseres Projektes unterzukommen, bevor ihr auf der Straße noch mehr Schreckliches widerfahren wäre. Hier ist sie in Sicherheit. Sie kann zur Schule gehen, lebt in einer Gemeinschaft und lernt durch die behutsame Arbeit der Betreuerinnen, das Erlebte zu verarbeiten. Neben Zanele hilft unser Projekt im Jahr mehr als 500 Kindern und jungen Mädchen. 

So helfen wir konkret

Unser Projekt hat zum Ziel, Straßenmädchen vor Gewalt und Prostitution zu schützen und ihnen neue Lebensperspektiven zu schaffen. Mit einer Patenschaft können auch Sie bei dieser ganz konkreten Hilfe mitwirken:

Straßenarbeit und Beratungsstelle: Mitarbeiter unseres Projektpartners vor Ort bieten Mädchen und jungen Frauen ohne festen Wohnsitz direkt in den Straßen Pretorias Hilfe an. Oft stoßen die Helfer zunächst auf Misstrauen. Doch viele der Angesprochenen nehmen das Angebot der projekteigenen Beratungsstelle an. Dort können sie duschen, sich untersuchen oder bei Behördengängen helfen lassen. Nach geraumer Zeit sind einige von ihnen zur Rückkehr ins Elternhaus zu bewegen, wenn ihnen dort keine Gefahr und Armut mehr droht. Andere ziehen in das Schutzhaus des Projekts.

Schutzhaus und Wohngruppen: Im Schutzhaus wohnen Mädchen zwischen elf und 18 Jahren. Nach der Schule lernen sie gemeinsam, ihren Tag zu organisieren. Für jedes Kind erstellen die Mitarbeiterinnen einen persönlichen Entwicklungsplan, damit es optimal gefördert wird. Im Idealfall kehren die Kinder zu ihren Familien zurück. Ist dies nicht möglich, können sie in einer der Wohngruppen des Projekts unterkommen und werden bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz unterstützt.

Baby- und Kleinkindertagesstätte: Die Tagesstätte betreut die Kinder der Mädchen. Die Kleinen erhalten intensive Förderung. Ihre jungen Mütter werden sorgsam in Pflege und Erziehung eingewiesen.

(*Name geändert)

Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit vor Ort mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft!

Projekt Nr. 72038

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    Eine Kinderpatenschaft ist eine ganz besondere Art zu helfen und die Welt der Mädchen und Jungen nachhaltig zu verändern. Kinderpaten tragen dazu bei, grundlegende Bedürfnisse zu sichern: Bildung, Gesundheit, Ernährung und eröffnen einem Kind neue Perspektiven für die Zukunft.

    Diese Kinderpatenschaft ist eine Schutzpatenschaft: Kinder, die besonders Schlimmes erlebt haben, brauchen einen geschützten Rahmen. Um Ihre Rechte zu wahren, können wir keine Namen und Fotos preisgeben. Damit Sie dennoch bestens informiert sind, erhalten Sie einmal im Jahr einen Bericht über die Fortschritte im Projekt. Viermal pro Jahr erhalten Sie zudem kostenlos das Kindernothilfe-Magazin.

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Ja, ich möchte das Projekt „Südafrika: Straßenarbeit und Schutzhaus“ unterstützen mit:

pro Monat reichen für die Versorgung von 24 Kindern im Baby-Center

pro Halbjahr sind nötig für die medizinische Versorgung der Straßenmädchen in der Anlaufstelle

pro Quartal brauchen wir für Aufklärungs- Kurse für Straßenmädchen (u.a. HIV-Prävention)

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


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