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Verstörtes afrikanisches Mädchen lehnt an und blickt auf eine Wand. (Quelle: Kindernothilfe)

NEIN zu weiblicher Genitalverstümmelung!

Eine Wunde, die nie verheilt

Den Augenblick, als die rostige Rasierklinge in ihr Fleisch schnitt, wird Amran nie vergessen. Auch nicht die fiebrigen Tage danach, als sie auf einer Matte lag und hoffte, den Eingriff zu überleben. Damals war Amran ein Kind. Doch bis heute spürt sie die Angst, den Schmerz und das Gefühl ausgeliefert zu sein.

Wie vielen anderen Mädchen in den letzten Jahrhunderten wurden ihr die äußeren Geschlechtsorgane ganz oder teilweise entfernt - mit einer Rasierklinge oder einem Messer, ohne Narkose und sterile Instrumente. Die Folgen begleiten Mädchen und Frauen wie Amran ein Leben lang: schwere Infektionen, Blutungen, Fehlgeburten, heftige Schmerzen bei der Menstruation, beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr.

Auch bei extrem heiklen Themen schauen wir nicht weg

"Tradition" ist die Triebfeder für dieses grausame Ritual. Wer seine Töchter nicht beschneiden lässt, steht am Rande der Gesellschaft - an eine Verheiratung ist nicht zu denken. Ein Mädchen, das nicht beschnitten ist, gilt als unrein und von starkem sexuellen Verlangen getrieben.

Seit Jahren kämpfen wir gegen den Albtraum weiblicher Genitalverstümmelung. Und verzeichnen in unseren Projekten in Somaliland Erfolge, die Mut machen: Unsere Projektarbeit hat bereits eine Reihe von Eltern, Imamen und Beschneiderinnen überzeugt. Jetzt klären sie an unserer Seite die Menschen in ihren Dörfern über die Gefahren der Genitalverstümmelung auf.

So machen wir den Wandel möglich:

  • Aufklärung: In drei Projekten in Somaliland klären wir die Menschen darüber auf, wie gefährlich dieses Ritual ist.
  • Bildung: Wer lesen und schreiben kann, hat Zugang zu Informationen und zu Aufklärung über die Folgen der Genitalverstümmelung.
  • Medizinische Versorgung: Mädchen und Frauen, die durch Genitalverstümmelung schwere Gesundheitsschäden davongetragen haben, werden von Ärzten behandelt.

Bitte helfen Sie den Mädchen und Frauen.
Unterstützen Sie unsere Projekte gegen weibliche Genitalverstümmelung mit Ihrem

ichbindabeitrag oder mit einer Spende gleich hier online:


Ja, ich möchte das Projekt „Somaliland: NEIN zu weiblicher Genitalverstümmelung“ unterstützen mit:

damit eine Beschneiderin an einem Aufklärungskurs teilnehmen kann.

damit eine Frau einen Alphabetisierungskurs belegen kann.

damit eine durch Genitalverstümmelung erkrankte Patientin medizinische und psychologische Hilfe erhält.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Du bist dagegen?

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Dann sei dabei! Hier hilft jeder Euro. Bitte unterstütze unsere Projektarbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung mit einem monatlichen Beitrag deiner Wahl.

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