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Straßenkinder in Lira-Stadt beim Müllsammeln. (Quelle: Angelika Böhling)

Spenden Sie Straßenkindern in Uganda Schutz und Hoffnung!

Bepackt mit einer Tüte leerer Plastikflaschen zieht John durch die staubigen Straßen der Stadt Lira (Nord-Uganda). Sein Blick ist fest auf den Boden geheftet, in der Hoffnung, kleine Metallreste oder weitere Flaschen aufzugabeln. Was er findet, verkauft er an einen Händler. „Wenn es gut läuft“, erzählt er, „verdiene ich an einem Tag 5.000 Schilling (1,30 Euro).“ Oft ist es aber so, dass ihm ältere Jungen oder Polizisten sein Geld mit Gewalt abnehmen. Von diesen Prügeleien hat John schon viele Narben davongetragen. „Vor sechs Monaten bin ich von zu Hause weggelaufen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten“, sagt er. Zu Hause, das war die Hütte seiner Oma. John ist Waise. Sein Vater kam vor acht Jahren ums Leben, vor zwei Jahren starb seine Mutter. John musste bei seiner Oma bleiben. „Sie hat mich fast täglich verprügelt. Ich durfte nicht mehr in die Schule gehen, musste für sie Wasser schleppen und hart arbeiten. Nichts konnte ich ihr recht machen“, sagt John leise. Da beschloss er, wegzulaufen.

Im Zentrum bekommen die Kinder warme Mahlzeiten (Quelle: Böhling, Angelika)
Im Zentrum in Lira bekommen die Kinder warme Mahlzeiten. (Quelle: Böhling, Angelika)

Wie John geht es vielen Kindern in Uganda. Sie fliehen vor der Gewalt, dem Hunger und der Perspektivlosigkeit zu Hause. Auf der Straße aber stehen sie vor nicht weniger Gewalt und Gefahren, denn sie müssen tagtäglich ums Überleben kämpfen.

Ein sicherer Platz zum Ausruhen

Mitarbeiter unseres ugandischen Projektpartners „CRO“ (Child Restoration Outreach) sind Tag und Nacht unterwegs, suchen in der Innenstadt von Lira einschlägige Plätze auf und kommen mit Straßenkindern ins Gespräch. Sie haben ein offenes Ohr für ihre Nöte und bieten ihre Hilfe an. Oft stoßen die Streetworker zunächst auf Misstrauen und Angst. Doch Geduld zahlt sich aus. Die Streetworker versuchen, die Kinder zu beruhigen. Sie machen auf das täglich geöffnete zentral gelegene Rehabilitationszentrum aufmerksam und erklären die Arbeit von „CRO“. Je kürzer die Kinder auf der Straße gelebt haben, desto höher ist die Chance, dass sie offen für Unterstützung sind. Im Zentrum können sie duschen, erhalten Essen und Kleidung, werden medizinisch versorgt und finden einen sicheren Platz zum Ausruhen. Es ist vielleicht das erste Mal in ihrem Leben, dass sie sich beschützt und angenommen fühlen.

Wenn sich die Kinder entscheiden, an unserem Programm teilzunehmen, besuchen sie für neun Monate eine Übergangsschule. Sie lernen Lesen, Schreiben, Englisch und Mathematik. Die Anfangszeit ist besonders schwer. Es dauert eine Weile, bis sie sich an das Leben in einem festen Rahmen gewöhnt haben. Viel Wert wird auf die psychologische Betreuung gelegt. Nach den neunmonatigen Einführungskursen gehen die Kinder wieder in eine reguläre Schule oder beginnen eine Ausbildung.

Rückkehr in die Familie

Die Rückkehr nach Hause ist für die meisten Mädchen und Jungen schwer und muss gut vorbereitet werden. Dazu arbeiten wir eng mit den Familien zusammen. Wir reden mit den Eltern, schlichten, vermitteln und finden Lösungen. Durch regelmäßige Hausbesuche stellen wir sicher, dass die Kinder gut versorgt sind. Ist eine Rückkehr in die eigene Familie nicht möglich, versuchen wir, die Kinder bei Verwandten oder Pflegefamilien unterzubringen.

Unser Projekt wirkt. Wirken Sie mit!

Öffnen Sie gemeinsam mit uns Straßenkindern die Tür in eine bessere Zukunft.

Helfen Sie dabei, Kinder wie John von der Straße zu holen, und unterstützen Sie dieses Kindernothilfe-Programm in Lira mit Ihrer Spende!

 


Ja, ich möchte das Projekt „Kein Kinderspiel: Der Straße entkommen“ unterstützen mit:

Meine Spende beträgt: 0 €


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