Suche
Jetzt spenden Pate werden
Gruppenbild unserer Selbsthilfegruppe am Fischereiufer in der Provinz Eastern Samar / Philippinen. (Quelle: Kindernothilfe Partner)

Philippinen: Kinderarbeit auf hoher See

Immer weiter müssen die Boote der philippinischen Fischerfamilien hinausfahren um genügend Fisch zu fangen, weil das empfindliche Ökosystem des Meeres und der Küstenstreifen gestört ist. U.a. riss 2013 Taifun Haiyan rund 90 Prozent der Korallenriffe weg. Und illegale Fischfang-Methoden vergiften die Meere. So werden zum Beispiel beim Cyanid-Fischen große Mengen Gift eingesetzt, bis die Fische bewegungsunfähig sind und eingesammelt werden können. Die Giftschwaden töten auch Wasserpflanzen und Korallen - und sind für die Fischer selbst auch schädlich.

Die Kinder, die ihren Eltern täglich beim Fischfang helfen müssen, sind den Gefahren auf See ausgesetzt. Und: sie gehen nicht zur Schule, auch weil der Schulweg per Boot - vor allem von entlegenen Inselns - lang, teuer und gerade zu Monsunzeiten nicht ungefährlich ist. Eine Unterkunft in der Stadt können die Eltern für ihre Kinder meist nicht bezahlen. Arbeit statt Schule - das verbaut den Kindern den Weg aus der Armut.

So helfen wir vor Ort:

Unser Projekt in der Provinz Eastern Samar setzt auf die Kraft und den eigenen Wunsch der Küstenbewohner zur Selbsthilfe.

  • Selbsthilfegruppen (SHG): Bis 2019 sollen 2.850 Frauen in 190 SHG zusammenfinden. Dort sparen sie gemeinsam um ihr Familieneinkommen mit kleinen Geschäftsideen zu verbessern. Sie stärken aber auch im gemeinsamen Austausch ihr Selbstbewusstsein und verschaffen sich so Gehör.
  • Umweltschutz: Aufklärungskampagnen schärfen das Bewusstsein der Fischer für das Ökosystem. Beispielsweise sind die Frauen der SHG an Küsten-Reinigungsaktionen beteiligt und in die Bewirtschaftung der Mangrovenwälder einbezogen, sodass weniger Wälder zerstört und neue gepflanzt werden. Auf diese Weise bleibt eine wichtige Barriere gegen Wirbelstürme erhalten. Im Rahmen des Projekts werden auch künstliche Korallenriffe angelegt, um die traditionellen küstennahen Fanggründe zu rehabilitieren. Projektmitarbeiter überlegen sich gemeinsam mit den Fischern Lösungen für eine unweltschonende Nutzung.
  • Kindesschutz: Die Frauen aus den SHG setzen sich dafür ein, dass ihren Kindern im Rahmen des Projekts eine Unterkunft in der nächstgrößeren Stadt ermöglicht wird. So können sie zur Schule gehen, ohne den weiten, teueren Boots-Weg bewältigen zu müssen. Kinder, die zumindest vorerst weiterhin fischen gehen, erhalten eine Sicherheitsausrüstung. Kindern werden außerdem Kurse angeboten, die sie auf Berufe außerhalb der Fischerei vorbereiten.

Unterstützen Sie unser Projekt mit Ihrer Spende und helfen Sie, Mensch und Natur auf den Philippinen zu schützen!

Sollten mehr Spenden eingehen als für die vorgestellte Projektarbeit benötigt werden, setzen wir diese für weitere Projekte zugunsten Not leidender Kinder ein.


Ja, ich möchte das Projekt „Konkret helfen: Umweltschutz auf den Philippinen“ unterstützen mit:

kostet eine Sicherheitsausrüstung zum Fischen für ein Kind.

werden benötigt für einen Schlafplatz am Schul-Ort für ein Kind.

kostet eine Schulung zu Fischfangmethoden für die Fischer eines Dorfes.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Influencer-Reise

Flo filmt auf den Philippinen

Vor fünf Jahren vernichtete der Taifun Haiyan auf den Philippinen ganze Städte. Wie sieht es heute dort aus? Der Videoblogger Flo hat einige unserer Projekte vor Ort besucht. Spenden Sie für die Aufforstung der Mangrovenwälder als natürlichen Schutz gegen Flutkatastrophen!

Mehr erfahren