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Jungen aus Ecuador. (Quelle. Jürgen Schübelin)

Schulbildung, Gesundheit und eine sorgenfreie Kindheit

Ecuador: Die Armenviertel der Hafenstadt Guayaquil sind dreckig, eng, gefährlich und voller Gewalt. Kinder leben hier ohne Perspektive auf eine bessere Zukunft. Das Gemeindezentrum „Don Bosco" geht die Probleme des Viertels aktiv an: Bessere Schulbildung für Kinder, Gesundheitsvorsorge und die Unterstützung der Eltern machen den Weg frei in eine bessere Zukunft für die Kinder, ihre Eltern und das ganze Viertel. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Kaum Perspektiven

Viele Familien in Ecuador können die Armut und den Hunger auf dem Land nicht mehr ertragen und hoffen auf ein besseres Leben in der Stadt Guayaquil. Sie haben aber oft keine Ausbildung, können nicht lesen und schreiben und sind damit praktisch chancenlos auf dem Arbeitsmarkt. Die Familien leben in den zum Teil sumpfigen Gebieten am Stadtrand, in Pfahlbauten unter unhygienischen, unzumutbaren und äußerst gefährlichen Bedingungen.

Schwere Kindheit im Armenviertel

Kinder aus einem Armenviertel in Ecuador. (Quelle: Kindernothilfe)
Bessere Bildung ebnet den Kindern den Weg in die Zukunft.

Kinder, die in den Armenvierteln von Guayaquil wohnen, leiden unter Gewalt, blicken hoffnungslos in die Zukunft und leben in ständiger Angst. Eine Großfamilie teilt sich meist einen Raum. An Platz zum Spielen oder etwas Privatsphäre ist gar nicht zu denken. Das Geld, das die Eltern verdienen, reicht oft nicht zum Überleben. So sind zwei von fünf Kindern in Guayaquil gezwungen, ebenfalls zu arbeiten, damit es für die ganze Familie genug zu essen gibt. Der Enge, der Unzufriedenheit und der Perspektivlosigkeit versuchen viele Väter, durch Alkohol zu entkommen. Sie neigen oft zu Gewaltausbrüchen und misshandeln ihre Frauen und Kinder.

Gemeindezentrum Don Bosco

Im Stadtteil Cooperativa Independencia wird jetzt vom katholische Salesianer-Orden ein Gemeindezentrum errichtet. Das Grundstück dafür wurde den Salesianern von der Stadt zur Verfügung gestellt. Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren können sich hier treffen, gemeinsam spielen und lernen. Nach der Schule essen sie gemeinsam im Gemeindezentrum ein warmes Mittagessen. Besonders wichtig ist der Nachhilfeunterricht und die Hausaufgabenhilfe. Denn Zuhause haben die Kinder niemanden, der ihnen hilft oder Fragen beantworten kann. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Die Mädchen und Jungen schließen sich in Kinder- und Jugendgruppen zusammen und organisieren selbst Freizeitaktivitäten und Ausflüge. Mit ihren Theater- und Musikaufführung wollen sie bald an die Öffentlichkeit gehen. Dabei sollen die Gewalt in den Familien und das Thema Kinderrechte angesprochen werden.

Bessere Schulen für Kinder

Die Arbeit der Salesianer findet nicht nur in den Räumen des Gemeindezentrums statt. Gezielt gehen sie auf die drei Schulen des Viertels zu und arbeiten dort eng mit den Lehrern zusammen. Die Lehrer können an Fortbildungen teilnehmen, dadurch verbessert sich der Unterricht. Jede Schule bekommt eine Lernbox, die Spiel- und Lehrmaterialien enthält. Denn die staatlichen Schulen sind meist miserabel ausgestattet und die Lehrer haben keine Materialien, die sie im Unterricht verwenden können.

Schule für die Eltern

Mädchen im Unterricht, Ecuador (Quelle: Kindernothilfe)
Jede Schule bekommt eine Lernbox mit viel Lernmaterial.

Auch die Eltern können durch das Projekt viel lernen. Die Mütter und Väter nehmen an Kursen teil, die sie über gesunde Ernährung und Schutz vor Krankheiten aufklären. Oder Projektmitarbeiter zeigen ihnen, wie sie einen kleinen Garten anlegen können. So verbessern sie aktiv die Ernährung ihrer Familie. Sie können sich im Gemeindezentrum „Don Bosco" auch an eine Psychologin wenden, die sie bei Konflikten in der Familie unterstützt.

Außerdem können die Eltern, insbesondere die Mütter, mit Hilfe von Mikrokrediten und Fortbildungen Kleinstunternehmen gründen, um das Familieneinkommen zu verbessern. Hierbei werden sie von einem Projektmitarbeiter unterstützt und begleitet. Ziel des Projektes ist, das Leben in den Familien so zu verändern, dass Eltern genug verdienen, der Umgang untereinander liebevoller wird, Mädchen und Jungen zur Schule gehen können und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Mit Ihrer Unterstützung können wir das Leben in den Armenvierteln positiv verändern. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 86014

  • Werden Sie Kinderpate

    Eine Kinderpatenschaft ist eine ganz besondere Art zu helfen und die Welt der Mädchen und Jungen nachhaltig zu verändern! Kinderpaten tragen dazu bei, grundlegende Bedürfnisse zu sichern: Bildung, Gesundheit, Ernährung und eröffnen einem Kind neue Perspektiven für die Zukunft.
    Das Besondere: Die Familie und das Umfeld des Kindes sind immer eingebunden. Nur so schafft eine Kinderpatenschaft nachhaltige Veränderungen.

    Diese Kinderpatenschaft ist eine Patenschaft mit jährlichem Entwicklungsbericht.

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    • Ein Foto Ihres Patenkindes.
    • Informationen über das Kind, seine Familie und das Umfeld.
    • Informationen über das Kindernothilfe-Projekt, in dem das Kind aufwächst.
    • Einen Jahresbericht über die Entwicklung des Kindes.
    • Einen jährlichen Bericht über die Fortschritte und Entwicklungen des Projekts.
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kostet ein Workshop für 25 Eltern zum Thema "Gewaltfreie Erziehung und bessere Kommunikation in der Familie"

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Rund 57 Millionen Mädchen und Jungen gehen weltweit nach wie vor nicht zur Schule. Jedes dieser Kinder droht in einen Teufelskreis zu geraten aus fehlender Bildung und Armut. Die Kindernothilfe hat Bildung deshalb zu ihrem Schwerpunktthema gemacht.

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