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Glückliche Kinder in der Schule. (Quelle: Mauricio Bonifaz)

Für ein Recht auf Glück

Ecuador: Trotz der sozialen Fortschritte seit dem Amtsantritt von Präsident Raphael Correa im Jahr 2007 gehören Armut und eine große soziale Ungleichheit immer noch zur Realität des Landes. So lebte 2013 jeder vierte in Armut. Das ist auch im Kanton Pallatanga der Fall, einem der ärmsten Gebiete des Landes. Viele Familien kommen nur über die Runden, weil die Männer in größeren Städten als Tagelöhner arbeiten. Diese Belastung wirkt sich auch auf die Kinder aus: Häufig müssen sie auf die jüngeren Geschwister oder das Vieh aufpassen und können daher - wenn überhaupt - nur übermüdet am Unterricht teilnehmen. In der Schule und auch zu Hause gilt Gewalt zudem noch als anerkanntes Erziehungsmittel . Auch die hygienischen Bedingungen sind katastrophal: kein sauberes Trinkwasser, keine Abwassersysteme, Müllentsorgung und auch Elektrizität fehlen. Durch mangelnde sexuelle Aufklärung wird jedes dritte Mädchen schwanger. Glückliche Kindheit sieht anders aus.

Wie wir helfen

Die Kindernothilfe arbeitet vor Ort mit dem ecuadorianischen Partner FEPP (Fondo Ecuatoriano Populorum Progresivo) zusammen, der seit Jahrzehnten im Bereich der ländlichen Entwicklung tätig ist und in der Tradition der lateinamerikanischen Befreiungstheologie steht. Gemeinsam stärken wir die Bevölkerung darin, bei kommunalen und staatlichen Stellen ihre Rechte einzufordern sowie Kindern zu ihrem Recht zu verhelfen. Wir unterstützen sie dabei, gesünder zu leben, sich ausgewogener zu ernähren und ein höheres Einkommen zu erzielen, um aus der Armut herauszukommen. Bitte unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft!

Kinder einer Schulklasse stehen neben ihren Tischen. (Quelle: Mauricio Bonifaz)
Regelmäßig eine volle Klasse: keine Selbstverständlichkeit in Ecuador.

Bildung und Liebe

Kinderarbeit gehört in Pallatanga zum traurigen Alltag. Aber auch Schulkinder haben keine Garantie auf bessere Aussichten: Die maroden Schulen sind in einem schlechten Zustand und die schlecht ausgebildeten Lehrer oft unmotiviert. Neben häufigen Schulabbrüchen führt dies zu einer hohen Analphabetenrate. Schülervertretungen - falls es sie gibt - kennen ihre Rechte und Pflichten nicht und können somit keinen Einfluss auf die Lehrer nehmen. Genau das wäre aber wünschenswert, denn Gewalt gehört hier zum probaten Mittel der Erziehung – auch zu Hause. Der meist distanzierte und wenig liebevolle Umgang der Eltern mit ihren Kindern beeinträchtigt die gesunde Entwicklung des Selbstbewusstseins der Mädchen und Jungen.

Das Projekt

Berge von Früchten auf dem Markt. (Quelle: Jürgen Schübelin)

Wochenmärkte: gute Einnahmequellen für kleine Händler.

Die Projektmitarbeiter beraten, schulen und begleiten die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien im Alltag. Sie geben Tipps zu ausgewogenen Mahlzeiten und Hygienemaßnahmen, bieten Räume zum Lernen und Sportaktivitäten an und unterstützen sie bei der Planung und Umsetzung von ökologischer Landwirtschaft. Neben der eigenen Selbstversorgung können so auch familiäre oder lokale Produktionsverbände gegründet werden. Unser Partner unterstützt die Eltern nicht nur dabei, ihre Einkommenssituation langfristig zu verbessern: Auch lernen sie, respektvoll und warmherzig mit ihren Kindern umzugehen und ihnen eine sicherere Umwelt zu bieten. Mit Zeit und Freiraum zum Spielen, damit sie ihre Fähigkeiten frei entwickeln und zu selbstbewussten Erwachsenen heranwachsen können. Der Beginn einer glücklichen Kindheit.

Wie wir konkret helfen

  • Anleitung von Lehrern und Eltern, wie sie in der Erziehung der Kinder bzw. im Unterricht die Kinderrechte umsetzen können
  • Pädagogische Beratung und Begleitung bei
  • Familienkonflikten
  • Freizeitangebote wie z.B. Sport und Ferienaktivitäten
  • Schulung von Eltern und Lehrern, wie sie ausgewogene Mahlzeiten zubereiten und Hygienemaßnahmen umsetzen können
  • Sensibilisierung der Gemeinden für eine umweltbewusste Müllentsorgung

Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 86016

  • Werden Sie Kinderpate

    Eine Kinderpatenschaft ist eine ganz besondere Art zu helfen und die Welt der Mädchen und Jungen nachhaltig zu verändern! Kinderpaten tragen dazu bei, grundlegende Bedürfnisse zu sichern: Bildung, Gesundheit, Ernährung und eröffnen einem Kind neue Perspektiven für die Zukunft.
    Das Besondere: Die Familie und das Umfeld des Kindes sind immer eingebunden. Nur so schafft eine Kinderpatenschaft nachhaltige Veränderungen.

    Diese Kinderpatenschaft ist eine Patenschaft mit Briefkontakt. 

    Als Kinderpate erhalten Sie von uns:

    • Ein Foto Ihres Patenkindes.
    • Informationen über das Kind, seine Familie und das Umfeld.
    • Informationen über das Kindernothilfe-Projekt, in dem das Kind aufwächst.
    • Einmal pro Jahr einen persönlichen Brief von Ihrem Patenkind.
    • Einen Jahresbericht über die Fortschritte und Entwicklungen des Projekts.
    • Viermal pro Jahr kostenlos das Kindernothilfe-Magazin.

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Kinderrechte: schützen, stärken und beteiligen!

Kinderrechte: schützen, stärken und beteiligen!

Kinder haben ganz besondere Rechte. Etwa das Recht auf Bildung, auf gewaltfreie Erziehung, auf sofortige Hilfe in Katastrophenfällen – und auf Freizeit und Erholung.

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Informationen zur Kinderpatenschaft

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Durch die Übernahme einer Kinderpatenschaft tragen Sie dazu bei, Ihrem Patenkind grundlegende Dinge wie Bildung, Gesundheit und Ernährung zu sichern - und damit neue Perspektiven für seine Zukunft!

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Info-Service

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Telefon: 0203.7789-111

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