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Glückliche Gesichter - die Salzgewinnung kann weitergehen! (Quelle: Demeter Russafov, AMURT)

Haiti: Wiederaufbau der Salinen

Anderthalb Jahre nachdem Hurrikan "Matthew" die seinerzeit mit Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aufgebauten Salinen im bitterarmen haitianischen Nordwesten komplett zerstört hatte, sind die Schäden repariert.

In einem gewaltigen Kraftakt, in monatelanger härtester Arbeit unter sengender Sonne, nur mit Spaten und Schaufeln als Werkzeug, befreiten die Familien aus Anse Rouge, Coridon und vier anderen Küstendörfern ihre Salinen von Tonnen an Schlamm und Geröll, die "Matthew" im Oktober 2016  über die Anlagen geschwemmt hatte.   

Wiederaufbau der von Hurrikan Matthew zerstörten Salinen. (Quelle: Demeter Russafov)
Wiederaufbau der von Hurrikan Matthew zerstörten Salinen

Kindernothilfe-Spenderinnen und -Spender hatten 2017 die Mittel für dieses Wiederaufbauprojekt aufgebracht, an dem sich 500 Salzbauernfamilien beteiligten und kilometerweit neue Dämme, Kanäle und Hunderte von Verdunstungsbecken sowie ein Gebäude zum Ausruhen in Arbeitspausen samt Sanitärräumen errichteten.   

Jetzt konnte die erste neue Salzernte eingefahren werden. Demeter Russafov vom Kindernothilfepartner Amurt in Port-au-Prince ist der Autor dieser ungewöhnlich eindrucksvollen Aufnahmen. Die Bilder, die kurz nach dem Hurrikan gemacht wurden, stammen von Jürgen Schübelin, Kindernothilfe-Referatsleiter Lateinamerika und Karibik.

Haiti: Matthew und die vergessenen Orte

Haiti: Matthew und die vergessenen Orte

Matthew hatte die gesamte Salinen-Landschaft in eine trostlose, graue und braune Einöde verwandelt. Die kleinen Deiche, die die verschiedenen Becken voneinander trennten, wurden zerstört, die Salinen unter Tonnen von Schlamm und Wasser begraben.

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